Keine Kaffeeholikerin – Eine Woche kalter Entzug

Keine Kaffeeholikerin – Eine Woche kalter Entzug

30. September 2021
Ich habe mich eine Woche lang auf kalten Entzug gesetzt – auf kalten Kaffee-Entzug.

Allein der Entschluss hat mich Kaffeetante schon Überwindung gekostet.

Während mich die eine Hälfte der Leute, denen ich davon erzählte, vor den „schrecklichen Folgen“ wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Unkonzentriertheit und Zickigsein warnte, hat sich das andere Lager hingegen nur gefragt: Wozu?

Ganz einfach: Ich teste gerne meine Grenzen und meine Willenskraft. Und ich finde es spannend, körperliche Reaktionen auf Veränderungen zu beobachten.
Ich hatte erwartet, dass die Woche grauenvoll wird und die Sehnsucht nach Kaffee ins Unermessliche steigt.

Das Grauen wollte ich ganz genau dokumentieren. Hat nicht geklappt, die Notizen waren sehr kryptisch…

  • Tag 1: Es war erträglich und ich hab sogar mehr gearbeitet, als ich musste.

  • Tag 2: Mein Gehirn fühlt sich an wie betoniert.

  • Tag 3 und 4: Schlechter Schlaf.

  • Tag 5: Schlechter Schlaf und Kreislaufkollaps.*

  • Tag 6 und 7: …


*Merke: Wenn mein Kreislauf belastet ist, sollte ich kein einziges Glas Hugo trinken. Ich habe nämlich nicht grundlos angefangen, Kaffee zu trinken. Mein Hausarzt hat ihn mir vor über zehn Jahren „verordnet – gegen den niedrigen Blutdruck und das ständige Umkippen.
Kannst du ohne Kaffee leben? Ich kann’s wohl, aber ich will’s gar nicht.

Übrigens ist morgen, am 1. Oktober, Tag des Kaffees. Also, lass ihn dir da besonders schmecken!

(Janine)

 
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