Katastrophen direkt vor unseren Augen

Katastrophen direkt vor unseren Augen

19. August 2021

Die Ereignisse überschlagen sich.

Ehrlich – ich habe den Überblick darüber verloren, welche Flecken überschwemmt wurden, wo es gerade noch brennt, die Erde bebt oder was sonst so Furchtbares auf dieser Welt geschieht.

Wie kann man bei all dem Leid, das sogar quasi vor der Haustüre stattfindet, noch die Augen zu machen? Wie kann man unbeirrt so weiterleben wie bisher?
Keine Frage, der Mensch ist ein Meister des Verdrängens, des Ablenkens, des Schönredens und des Manipulierens. Und da nehme ich mich gar nicht raus.

Umso schöner, dass es Menschen gibt, die helfen wollen. Die an andere denken und sich sorgen. Sei es durch Geldspenden, durch Sachspenden, Mitgefühl oder vollen Körpereinsatz.

Ein Freund von mir hat sich zum Beispiel fest vorgenommen, ins Katastrophengebiet nach Nordrhein-Westfalen (wie krass es sich anfühlt, ein deutsches Bundesland so zu bezeichnen) zu fahren und sein handwerkliches Können zur Verfügung zu stellen.

Besonders berührt hat mich eine Frau: Meine Freundin Andrea. Sie wollte unbedingt auch helfen.
„Jeder tut, was er kann. Und ich kann backen.“ – so hat sie’s mir erklärt.

Andrea ist Konditorin und wenn sie etwas sagt, dann tut sie das auch.

Entstanden sind 200 kleine, süße Teilchen – Brownies und russische Quarkplätzchen –, die sie verschickt hat, um den HelferInnen und BewohnerInnen eine Freude zu machen.

Wie wundervoll du bist, Andrea!

(Janine)

 
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