Auf den letzten Drücker

Auf den letzten Drücker

20. Januar 2022

Normalerweise ist meine Kolumne einen Tag vor Veröffentlichung fix und fertig. Doch dieses Mal nicht. Es ist Donnerstagmorgen und ich sitze immer noch dran.


Das liegt nicht daran, dass ich keine Idee habe. Vielmehr habe ich zu viele, die sich aber nicht klar formulieren lassen. Als geouteter Astrologiefan kann ich das ja offiziell auf den rückläufigen Merkur schieben. Der macht bekannterweise unser Denken etwas chaotisch. Ich kann gerade ein Lied davon singen!


So viel schwirrt mir durch den Kopf. Und deshalb habe ich in den letzten Tagen sogar sage und schreibe vier Kolumnen geschrieben. Nur hab ich eben mittendrin wieder aufgehört.


Ich habe einen Text über meine Kindheitsheldin Aschenbrödel begonnen, habe sehr poetisch darüber geschrieben, dass ich mir eine bessere Welt wünsche, habe mir Gedanken über den Spruch „Fake it till you make it“ gemacht und habe von meinem Vorhaben erzählt, Vegetarierin zu werden.


Gott sei Dank haben solche Texte in der Regel kein Verfallsdatum und gehen auch nicht urplötzlich in Flammen auf. Vielleicht brauchen diese Gedanken einfach nochmal Zeit, um zu reifen.


Schreiben ist nun mal eine Sache der Kreativität. Und die funktioniert nicht immer auf Knopfdruck. Leider. Ich hoffe, du verzeihst mir das.


Erzähl doch mal, bist du immer gleich kreativ?


(Janine)

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