Sieben inspirierende Frauen aus dem Ländle

Sieben inspirierende Frauen aus dem Ländle

Dass wir Schwaben (und zugegebenermaßen auch die Badener) schon immer ein besonderes Völkchen waren, ist klar. Zum Weltfrauentag lenkt Janine aber einmal das Scheinwerferlicht auf die weiblichen Akteure und stellt euch sieben inspirierende Frauen in und aus dem Ländle vor.

Inspirierend finde ich eine Frau dann, wenn sie sich für etwas einsetzt, das ihr wichtig ist. Wenn sie neue Wege geht und sich nicht scheut, aus ihrer Komfortzone herauszukommen. Wenn sie mit Konventionen bricht und damit auf irgendeine Weise Erfolg hat. Und, – als i-Tüpfelchen – wenn sie dabei auch noch sympathisch ist. Obwohl mich die Fülle solcher Frauen fast erschlagen hätte, hier meine Auswahl an sieben inspirierenden Frauen #imländle. Ihr werdet staunen, wie unterschiedlich sie sind:

 

Schokolade macht glücklich

Eine besonders süße Inspiration ist Clara Ritter (1877–1959). Ihr und ihrem Mann Alfred Eugen Ritter haben wir etwas zu verdanken, auf das viele von uns ungern verzichten. Denn was würden wir nur ohne Schokolade tun? Zusammen haben die Ritters nämlich im Bad Cannstatt des Jahres 1912 die ersten Schokoladentäfelchen hergestellt, die 20 Jahre später ihre typisch quadratische Form bekamen und als Sport-Schokolade bezeichnet wurden. Vielleicht wollte uns Clara damit ein bisschen vom schlechten Gewissen befreien? Na, wenn das mal nicht inspirierend ist.

 

Unternehmerin mit einem Herz für Nachhaltigkeit

Antje von Dewitz ist Geschäftsführerin des Outdoor-Ausrüsters Vaude. Sie hat sich entschieden, voll und ganz den innovativen, nachhaltigen Weg zu gehen. Dazu gehört beispielsweise, dass Vaude auf faire Löhne und Arbeitsbedingungen bei den internationalen Zulieferfirmen sowie auf umweltfreundliche Materialien Wert legt. Außerdem wird Mitarbeiterfreundlichkeit im Unternehmen ganz großgeschrieben. Dass Antje von Dewitz Gründungsmitglied der Unternehmerinitiative „Bleiberecht durch Arbeit“ ist und sich so dafür einsetzt, dass integrierte Flüchtlinge nicht abgeschoben werden, macht diese Frau nur umso beeindruckender. Chapeau, Frau von Dewitz!

 

Eine Kunstpionierin aus dem Ländle

Maria Caspar-Filser wurde 1878 in Riedlingen geboren. Jedem Kunstliebhaber auf der Alb sollte ihr Name ein Begriff und ihre impressionistischen Landschaftsbilder bekannt sein. Sie studierte sowohl an der Akademie in Stuttgart als auch in München und heiratete Karl Caspar, ebenso ein Künstler. Doch eines scheint mir besonders: Als erste Malerin wurde Maria Caspar-Filser das Große Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Eine Auszeichnung, von der viele Künstlerinnen zuvor nur träumen konnten, die vielen danach jedoch die Türen öffnete.

 

Moderne Landfrau

Als Präsidentin des Landfrauenverbands Württemberg-Hohenzollern setzt sich Juliane Vees aus Eutingen-Weitingen für unser Ländle ein. Ihr liegt der Fortschritt, vor allem in Form der Digitalisierung am Herzen. Stellvertretend für die moderne Generation Landfrauen steht sie mit beiden Beinen fest im Leben und bestreitet jede Herausforderung, die das Dasein als Mutter und berufstätige sowie ehrenamtlich tätige Frau mit sich bringt. Ganz nach ihrem Motto: Landfrauen bringen Leben aufs Land!

 

Im Einklang mit dem Ländle

Wie wichtig ist es doch, in unserer hektischen, reizüberfluteten Welt die Verbindung zu sich selbst zu behalten. Xenia Gallin (Instagram: @xenia.greta) aus Jungingen scheint dies zu beherrschen. Und diese Fähigkeit möchte sie mit uns teilen. Sonnenhalde Yoga heißt ihr kleines Studio in einem schnuckeligen Öko-Tinyhouse, in welchem sie beispielsweise ihre sogenannten YOU-Sessions anbietet: Eine Zeit, in der sie dir hilft, wieder Leichtigkeit in dein Leben zu bringen. Schon allein der Gedanke daran inspiriert mich.

 

Die Königin der Wohlfahrt

Königin Katharina von Württemberg (1788–1819) ist die sechste Frau auf meiner Liste der inspirierenden Frauen aus dem Ländle. Zeitlebens setzte sie sich für ihr Volk ein und baute zum Beispiel einzelne Schulen, Kinderheime und Krankenhäuser auf. Wohlgemerkt in einer Zeit, in der es noch nicht üblich war, sich in solch einem Ausmaß zu engagieren. Erst recht nicht für eine Adelige. Auch gründete sie im Jahr 1817 den „Zentralen Wohltätigkeitsverein“. Aus dieser Initiative ging übrigens das heutige Wohlfahrtswerk hervor, das auch Träger der Altenhilfe in Baden-Württemberg ist. Kein Wunder, dass sie sie damals schon beliebt war. Und das sollte sie bis heute noch bleiben.

 

Geschmack im doppelten Sinn

Zu guter Letzt kann ich es mir nicht verkneifen, hier eine Frau zu erwähnen, die mich persönlich unglaublich inspiriert. Vielleicht liegt es daran, dass ich sowohl Kunst als auch gutes Essen liebe. Ann-Kathrin Durach heißt die Frau, die meinen Geschmack gleich doppelt trifft. Sie ist einerseits ambitionierte Künstlerin (ihre Leinwände sind wahnsinnig berührende Farbexplosionen), andererseits Gastronomin. Sehen könnt ihr das Ergebnis dieser Mischung im Kuloer, einer ganz besonderen Bar mitten in Bad Saulgau. Überzeugt euch selbst!

 

Bei all diesen erfolgreichen Powerfrauen vergesst eines nicht: Wir #imländle feiern alle Frauen, und zwar jede einzelne von uns! Einen schönen Weltfrauentag wünsche ich euch. Eure Janine

 

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