Sieben Orte in Reutlingen, an denen auf Nachhaltigkeit geachtet wird

Die Themen Nachhaltigkeit, bio und regional sind in aller Munde. In Reutlingen ist das fast kalter Kaffee, denn die Stadt darf sich seit 2012 als Fair-Trade-Stadt bezeichnen. Hier wird seit langem großen Wert auf fairen Handel gelegt: Viele Geschäfte hinterfragen die Herkunft ihrer Produkte und legen Wert darauf, dass bei Herstellung und Vertrieb Ökologie, Nachhaltigkeit und soziale Aspekte berücksichtigt werden. Ich habe euch sieben Orte – unter ganz vielen – in Reutlingen rausgesucht, an denen auf Nachhaltigkeit geachtet wird.

RECUP

Mehr als 26.000 To-go-Becher werden im Landkreis Reutlingen jeden Tag weggeworfen – ein ganz schöner Brocken. Das dachte sich auch die Klimaschutzagentur des Landkreises und rief gemeinsam mit dem Landkreis und den Technischen Betrieben die Recup-Becher ins Leben. Die sehen meiner Meinung nach ziemlich gut aus und tun nebenher noch was für die Umwelt. Das Ganze funktioniert obendrein ziemlich easy: Kaffee in einem der teilnehmenden Betriebe kaufen, für 1 Euro Pfand den Recup-Becher leihen, das Getränk auf dem Weg genießen, in einem teilnehmenden Betrieb den Becher wieder abgeben und das Pfandgeld zurückerhalten.

 

Wochenmarkt

Ihr wisst ja: Ich liebe es, auf dem Wochenmarkt herumzuschlendern und die leckersten Produkte einzukaufen. Auf dem Reutlinger Marktplatz könnt ihr das immer dienstags von 7 bis 12.30 Uhr und samstags von 7 bis 14 Uhr tun. Außerdem hat er in den Sommermonaten – also von April bis Oktober – zusätzlich donnerstags von 7 bis 12.30 Uhr geöffnet. Das macht Spaß, ist mit Genuss verbunden und man kauft nachhaltig ein.

 

Stadtfest Reutlingen

Das Reutlinger Stadtfest ist wohl weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Da trifft man sich, feiert, singt, lacht und tanzt zu unterschiedlichen Musikrichtungen. Aber das ist nicht der Grund, warum es das Stadtfest in diesen Siebener geschafft hat. Der wahre Grund ist, dass das Fest komplett CO2-neutral ist. Die Emissionen werden im Vorfeld ausgerechnet und in klimafreundliche Projekte gesteckt. Da macht das Feiern doch gleich viel mehr Spaß.

 

better2gether

better2gether wurde 2008 aus Unzufriedenheit, Unverständnis, Ärger und Frust über das Verhalten und den Konsum in unserer Gesellschaft gegründet. Da half für die Gründer nur eins: selbst tätig werden – mit einem Laden für Kleidung und Lifestyleprodukte nach höchsten ökologischen und sozialen Standards. Alle Produkte stammen aus fairem Handel, sind entsprechend zertifiziert und/oder kommen aus sozialen Werkstätten. Mit Redesign- und Recyclingprodukten schließt sich der Wertekreis: bio, fair, sozial und nachhaltig. Und als wäre das nicht schon genug, sehen die Sachen auch noch ziemlich stylish aus.

 

Bioland-Hofladen Thomas Fuhr

Der Bioland-Hofladen Thomas Fuhr ist genau so, wie man sich einen richtigen Hofladen vorstellt: klein und liebevoll eingerichtet mit Produkten aus eigenem Anbau oder aus der Region. Noch dazu ist es ein Familienbetrieb. Wer ein bisschen Zeit mitbringt, kann nebenher mit den Mitarbeitern einen kleinen Plausch halten.

 

Hanfhaus Reutlingen

Überraschung: Im Hanfhaus in Reutlingen findet ihr nur Produkte, die aus Hanf hergestellt wurden. Damit habt ihr nicht gerechnet, oder? Nein, jetzt mal Spaß beiseite. Was viele nicht wissen: Hanf ist eine Allzweckwaffe: Die Pflanze liefert den Rohstoff für Kleidung und Nahrung, Öl und Energie, Papier und Baustoffe sowie zahlreiche Heilmittel. Die Hanfpflanze braucht keine Pflanzenschutzmittel und bringt dennoch dreimal so viel Fasern wie ein Baumwollfeld und viermal so viel Papier wie Wald hervor. Kein Wunder, dass ihr in Reutlingen ein ganzer Laden gewidmet ist.

 

Stadthalle Reutlingen

Moment mal! Was hat eine Stadthalle mit Nachhaltigkeit zu tun? In Reutlingen ziemlich viel. Denn die Stadthalle hat es geschafft, die Green-Globe-Kriterien zu 100 Prozent zu erfüllen.  Deswegen gibt es unter anderem nur saisonal-regionales Catering, energieeffiziente Hallentechnik bei Licht und Klimatisierung, Bienenstöcke auf dem Hallendach, eigene Photovoltaikmodule, Strom aus erneuerbaren Energien, eine Regenwasserzisterne für Bürgerparkbewässerung und sogar eine hauseigene E-Tankstelle.

 

 

 

 

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