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    Das Donntal bei Lenningen – Sinterterrassen und Urwald von morgen

     

    Wer etwas Ruhe sucht, ist hier genau richtig – Martina und Eva waren wieder für uns auf Entdeckungstour und haben ein neues spannendes Ausflugsziel entdeckt: das Donntal bei Lenningen! Ein Ausflugstipp, der sich lohnt!

    Adresse: 73252 Lenningen-Gutenberg (Ortsausgang Richtung Schlattstall)

    Anfahrt: Von Stuttgart über die A8 bis Kirchheim unter Teck, weiter auf der B465 bis Owen, Lenningen nach Gutenberg. (Der Wanderparkplatz Gutenberg befindet sich am Ortsausgang Richtung Schlattstall), von Reutlingen über Metzingen, Bad Urach auf der B28, dann weiter Richtung Grabenstetten, Gutenberg. Eine Ausweichmöglichkeit ist der Wanderparkplatz Tiefental nördlich von Gutenberg.

    Ein bezauberndes Fleckchen Erde, das so manche Besucher zu sich selbst kommen lässt

    Wer etwas Ruhe sucht, abseits von den oft überlaufenen Wander-Hotspots der Schwäbischen Alb, ist im Donntal gut aufgehoben: Jetzt im Sommer hört man hier vor allem das Zirpen der Feldgrillen, die überall am Wegesrand vor ihren Löchern hocken, und das beruhigend wirkende Plätschern des Donnbachs.

    Perfekt für einen heißen Sommertag

    Vom Parkplatz am Ortsende Gutenberg gelangt man über einen Böschungspfad nach etwa 200 Metern zum Eingang des Tals. Gleich zu Beginn ergibt sich immer wieder der Blick auf den kleinen Bachlauf, in dem das glasklare Wasser eilig durch kleine Sinterstufen und Becken fließt. Ein Stückchen talaufwärts, gelangt man auf einem Nebenweg zu einer besonders schönen Stelle: zahlreiche Sinterbecken und Tuffstufen bilden ein kleines Bachparadies und lassen das Wasser auf vielen Wegen seinen Lauf suchen. In den Becken tummeln sich Bachflohkrebse und mit etwas Geduld kann man der Wasseramsel beim Tauchen durch die Becken zuschauen. Hier gibt es auch die Gelegenheit an einem heißen Sommertag die Füße ins kühle Nass zu hängen.

    Festes Schuhwerk ist nicht verkehrt

    Angenehm kühl ist es auch Im hinteren Teil des Tals – hier beginnt die Kernzone „Donntal-Lange Steige“ des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Hier kann man in urigen Hang- und Schluchtwäldern den Wald im Übergang zur Wildnis erleben. In den Kernzonengebieten bleibt die Natur sich selbst überlassen, es entstehen hier nach und nach die Urwälder von morgen. Alte Bäume und abgestorbenes Totholz bieten Baumhöhlen für viele Tierarten und andere ökologische Nischen.

    Ein wunderschönes Naturschutz-Tal

    Durch den Hangwald gelangt man weiter zur Ruine Sperberseck hinauf oder auch noch ein Stück weiter zur Mondmilchhöhle, die im Winter vielen Fledermäusen ein Überwinterungsquartier bietet. Auch der Weg nach Schlattstall lohnt sich. Das Donntal ist ein wunderschönes Naturschatz-Tal, das eine Ruhe bietet, die man andernorts lange suchen muss! Festes Schuhwerk ist nicht verkehrt – in den teilweise steilen Hängen des Bannwaldes kann es durchaus mal rutschig sein

    Tipp: Durch die Lange Steige gelangt man auch zum Aussichtspunkt Römerstein (872 Meter ü NN). Auf dem höchsten Punkt gibt es einen Aussichtsturm von dem man aus auf das Albvorland und das Lautertal blicken kann. Der Turm ist an Wochenenden und Feiertagen geöffnet. Unterhalb des Turms gibt es zwei Grillstellen. Eine gute Gelegenheit für die wohlverdiente Rast nach der Langen Steige.

     

    Martina Neher und Eva Grubmiller sind Buchautorinnen. Sie haben gemeinsam das Buch 111 Schätze der Natur auf der Schwäbischen Alb, die man gesehen haben muss geschrieben. Für die Recherchearbeit waren sie auf der Alb unterwegs und haben jeden einzelnen Ausflugstipp selbst erlebt, fotografiert und festgehalten. Lust auf mehr? Das Buch findet ihr hier.

     

     

     

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