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Ein Tag mit Schwester Stefanie

Herzlichen Dank für das Vertrauen und den Einblick in die Arbeit Ihrer Palliative-Care-Pflegekräfte, liebes Team von der Zollernalb Kinikum gGmbH. Schön, dass wir gemeinsam #imländle Geschichte schreiben. Hinter jedem #imländle-Beitrag stecken viel Planung, Zeit und Leidenschaft. Darum ist gewerbliches Storytelling kostenpflichtig. Die Themen werden mit Bedacht und verantwortungsvoll gewählt. Egal ob bezahlt oder nicht, der #imländle-Lesestoff ist immer authentisch und mit viel Herzblut geschrieben.

 

Stefanie ist Krankenschwester im Zollernalb Klinikum und hat die Zusatzqualifikation zur Palliative-Care-Pflegekraft. Sie begleitet gemeinsam mit dem Ärzte- und Pflegeteam des Klinikums schwerstkranke Patienten auf ihrem Krankheitsweg, manche von ihnen bis zu den letzten Lebensstunden. Auch die Betreuung der Angehörigen spielt dabei eine große Rolle. Wir durften mit ihr einen der bewegendsten Drehtage in diesem Jahr erleben. Stellvertretend für alle Pflegefachkräfte lernt ihr Stefanie und ihre Arbeit mit diesem Vlog-Beitrag etwas besser kennen.

Auch wenn es uns schwerfiel, an jenem Tag wurde uns vor Augen geführt, was wir eigentlich schon wissen: Das Leben ist endlich

Sich mit dieser Tatsache auseinanderzusetzen fällt vielen von uns schwer. Darum fragten wir Schwester Stefanie, welche Überlegungen diesbezüglich für jeden von uns ihrer Meinung nach wichtig sind. Ihre Gedanken wollen wir auf diesem Wege mit euch teilen.

Wir haben ein Selbstbestimmungsrecht, von dem wir täglich Gebrauch machen. Wir planen unsere Zukunft und sichern uns mit diversen Versicherungen gegen alle möglichen Eventualitäten ab.
Deshalb sollte der letzte Lebensabschnitt ebenfalls nach unseren individuellen Wünschen und Werten geplant und über Verfügungen vorgesorgt werden.

Wenn allerdings niemand meine diesbezüglichen Vorstellungen kennt, kann es passieren, dass wir gegen unsere Wünsche behandelt und versorgt werden, wenn wir selbst nicht mehr in der Lage sind, uns zu äußern und von unserem Selbstbestimmungsrecht Gebrauch zu machen.

  • Was möchte ich unbedingt erlebt, gemeistert, gesehen, gefühlt, gehört oder geschmeckt haben, bevor ich von dieser Welt gehe?
  • Wem vertraue ich so sehr, dass ich diesen Menschen meine finanziellen Belange und die Vertretung in Rechtsgeschäften in die Hände geben würde? (Vorsorgevollmacht, Generalvollmacht)
  • Wem oder was kann ich etwas von meiner Kraft, Zeit und Aufmerksamkeit widmen, zum Wohle der Gemeinschaft? (Ehrenamt, Vereinsarbeit, Tier-/Naturschutz …)
  • Wer kennt mich so gut, dass er/sie meine Wünsche, Werte und Vorstellungen würdig vertreten kann? (Betreuungsverfügung, Generalvollmacht)
  • Wie möchte ich im Fall einer schweren/aussichtslosen Erkrankung medizinisch behandelt werden? Was soll unternommen werden und was nicht? (Patientenverfügung)
  • Wie und wo möchte ich bestattet werden? (Erd-/Feuerbestattung, Friedwald, Seebestattung, anonym, Familiengrab, öffentlich oder still …) (Bestattungsverfügung)

 

Unser Dank gilt Schwester Stefanie, Schwester Carmen und dem gesamten Team des Zollernalb Klinikums. Danke dafür, dass wir eure Arbeit, die viel mehr als Arbeit ist, kennenlernen durften. Danke, dass ihr mit eurer Kraft, eurem Know-how und eurer Empathie den Menschen in ihren schwersten Stunden zur Seite steht.

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  • Kurz nachgedacht: Frauen

Früher diente die Weiberfasnet dazu, dass den Frauen für einen Tag die Macht zugestanden wurde

Den Ursprung findet man im Mittelalter. In jener Zeit galt der Tag als eine verkehrte Welt. Wenn man bedenkt, dass Frauen den Männern untergeordnet waren und diese die Geschlechtsvormundschaft über sie ausübten, war der Tag für alle schräg.

Unabhängig davon, wollte das weibliche Geschlecht mehr

Die Wurzeln der Frauenbewegung in Deutschland sind bis weit in das 19. Jahrhundert zurückzuführen. Im Jahre 1918 wurde das Wahlrecht für das vermeintlich schwächere Geschlecht eingeführt. Was jedoch nicht bedeutete, dass die Damen im Alltag die zahlreichen Grenzen überwunden hatten. Das Entscheidungsrecht in allen Eheangelegenheiten, über das Vermögen und darüber, ob die Frau einen Beruf ausüben durfte, lag beim Mann.

Unter Hitler hatten die Weiber primär eine Aufgabe: Mutter sein

Nach Ende des NS-Regimes entstand im Parlamentarischen Rat (dank einer wunderbaren Frau namens Elisabeth Selbert), die Formulierung „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“. Im Bundestag verabschiedet wurde der Artikel 117 erst im Jahr 1957.

Und jetzt kommt es: Lediglich drei Jahre vor meiner Geburt – im Jahre 1977 – wurde im Gesetz die Hausfrauenehe durch das partnerschaftliche Prinzip ersetzt

Endlich durften Frauen ein Konto eröffnen oder arbeiten gehen, ohne die Einwilligung ihrer „besseren Hälfte“. Das alles und viel mehr ist ein großes Thema bei imländle.de wert. Bald mehr. (Petra)

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