ZNA

Die Zentrale Notaufnahme des Zollernalb Klinikums

26. September 2020

Begleitet uns in die Zentrale Notaufnahme des Zollernalb Klinikums in Balingen. Blickt mit uns hinter die Kulissen, begleitet einen Notarzt-Einsatz, lernt die Menschen kennen und das, was sie jeden Tag leisten.

Video-Übersicht

Vorarbeit Titelbilder Zollernalb Klinikum

Von der Reinigungskraft zur Pflegefachkraft – Teamleitung Monika

05. September 2021

Als Monika Krupa 2019 nach Deutschland kam, hat sie kein Wort Deutsch gesprochen. Sie hat sich voll reingehängt und arbeitet jetzt in dem Beruf, den sie studiert hat. Was Monikas Herz höherschlagen lässt, siehst du im Video. Im Zollernalb Klinikum gibt es ganz schön viele „Klinikhelden“. Mit unserem Format wollen wir diese Helden und Heldinnen vorstellen.

Vorarbeit Titelbilder Zollernalb Klinikum

Aufatmen – Das Lungenzentrum des Zollernalb Klinikums

04. Juli 2021

Wusstest du, dass du nur wenige Prozent deiner Lungenkapazität brauchst? Und wusstest du auch, dass der größte Feind der Lunge nach wie vor das Rauchen ist? Das und noch mehr erfährst du in unserem neuen Clip über das Lungenzentrum des Zollernalb Klinikums. Seit Anfang des Jahres werden dort PatientInnen mit verschiedenen Lungenerkrankungen ganzheitlich versorgt. Und wann hörst du auf zu rauchen?

Diana Knorr

Alltag Notaufnahme – Eine medizinische Fachangestellte berichtet

27. Februar 2021

Offene Frakturen, gespaltener Schädel, Reanimationen – für Diana Knorr Alltag. Sie arbeitet in der Notaufnahme im Zollernalb Klinikum und hat ihren Traumberuf gefunden. Könnt ihr euch vorstellen, in solch einem Job zu arbeiten?

PJ

Kein Lehrbuch kann so vorbereiten

13. Februar 2021

„Im Buch heißt es: Das Herz-Kreislaufsystem macht dies und das. In der Praxis liegt da aber ein kranker Mensch“, sagt Daniel Glückler. Er hat sein praktisches Jahr im Zollernalb Klinikum gemacht. Und würde es immer wieder dort machen. Das liegt unter anderem an der PJ-Beauftragten Katharina Späte. Sie kümmert sich mit Leib und Seele um die StudentInnen. Denn für sie ist auch Fürsorge eine wichtige Form der Betreuung. Und die kann kein Lehrbuch lehren.

Gefäßchirurgie

Tickende Zeitbombe

29. Dezember 2020

Wir waren in der Klinik für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin des Zollernalb Klinikums und haben erfahren, welche Untersuchungen und Eingriffe dort gemacht werden, wer diese macht und warum. Eines ist sicher: Die Lebensqualität der PatientInnen steht dabei immer im Fokus.

Pflege

So wird Pflege im Zollernalb Klinikum gelebt

09. Dezember 2020

„Ich wollte helfen und für Menschen da sein“ – Pflegedirektorin Blerta Muqaku vom Zollernalb Klinikum nimmt uns im Vlog bei ihrer Arbeit mit und gibt uns persönliche Einblicke in ihr Leben. Eines ist uns nun noch viel mehr bewusst: Ihr Pfleger und Pflegerinnen macht tagtäglich einen super Job. Dankeschön!

ZNA

Die Zentrale Notaufnahme des Zollernalb Klinikums

26. September 2020

Begleitet uns in die Zentrale Notaufnahme des Zollernalb Klinikums in Balingen. Blickt mit uns hinter die Kulissen, begleitet einen Notarzt-Einsatz, lernt die Menschen kennen und das, was sie jeden Tag leisten.

Mike OP

Zollernalb Klinikum – Arbeiten im OP

22. August 2020

Mike Reif vom Zollernalb Klinikum nimmt uns mit: Einen Tag lang im OP. Denn Mike kümmert sich tagtäglich um die Patienten, die operiert werden. Und sorgt dafür, dass sie sich gut aufgehoben fühlen. Im Video zeigt er uns, wo und wie er arbeitet.

Endoprothetik

Das Zentrum für Endoprothetik im Zollernalb Klinikum

15. August 2020

Wir haben uns das Zentrum für Endoprothetik im Zollernalb Klinikum in Balingen angeschaut. Wenn ihr euch über die Behandlungsmöglichkeiten informieren möchtet und einen Eindruck von dem Team bekommen wollt, ist dieses Video genau das Richtige.

Wir sind wieder da

Wir sind wieder für euch alle da!

02. August 2020

"Zuerst war es in den Nachrichten in China. Ganz weit weg. Auf ein mal war es einfach da..." Die letzten Wochen herrschte Ausnahmezustand im Zollernalb Klinikum. Nun kehrt Normalität zurück. Kommt mit auf eine Reise in die Vergangenheit und lernt wunderbare Menschen kennen, die JETZT eine wichtige Botschaft für euch haben: Wir sind wieder für euch alle da!

Intensiv

Das kleine Glück auf der Intensiv

15. Dezember 2019

Begleitet mit uns Arzt Jürgen und Pfleger Martin bei ihrer Arbeit auf der Intensivstation im Zollernalb Klinikum. Werft mit Petra einen Blick hinter die Kulissen und erfahrt, warum es auch hier die kleinen Momente sind, die den Menschen ein Lächeln auf das Gesicht zaubern.

Darm

(Tabu-)Thema Darm und wie wichtig es ist, darüber zu sprechen

07. November 2019

Zum Magen-Darm-Tag 2019 geben wir euch einen Einblick in das Darmzentrum des Zollernalb Klinikums. Lasst uns über das (Tabu-)Thema sprechen, erfahrt von Experten, wie man Darmkrebs vorbeugen kann und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.

Geburt

Willkommen im Leben

28. April 2018

Hinter jedem #imländle-Beitrag stecken viel Planung, Zeit und Leidenschaft. Darum ist gewerbliches Storytelling kostenpflichtig. Die Themen werden mit Bedacht und verantwortungsvoll gewählt. Egal ob bezahlt oder nicht,  die #imländle-Beiträge sind immer authentisch und mit viel Herzblut verfasst. An dieser Stelle herzlichen Dank für das Vertrauen und die tolle Möglichkeit, über eine Geburt im Balinger Zollernalb Klinikum zu berichten, liebes Team von der Zollernalb Kinikum gGmbH. Schön, dass wir gemeinsam #imländle Geschichte schreiben. Ab dem Moment, in dem eine Frau erfährt, dass sie schwanger ist, fängt das Mutterherz zu schlagen an. Die Schwangerschaft ist für die ganze Familie ein großes Abenteuer, das mit vielen Emotionen erlebt wird und für immer in Erinnerung bleibt. Wir haben Vanessa aus Balingen in den letzten Tagen vor der Entbindung ins Zollernalb Klinikum begleitet und waren bei den Untersuchungen, dem Infoabend und der Hebammensprechstunde dabei. Ganz besonders schön war, dass wir Vanessa und ihr Baby auf der Wochenbettstation besuchen und den kleinen Colin kennenlernen durften. Das Video richtet sich an werdende Mamas und Papas sowie an alle Menschen, die mehr über den Ablauf vor einer Geburt erfahren und sich einen Eindruck vom Zollernalb Klinikum verschaffen möchten. Ihr lernt die Chefärztin der Gynäkologie Dr. Julia Klenske, die Kinderärztin Dr. med. Bernadette Soul und die Hebamme Katja Hajdu kennen und erlebt Vanessas kleines Wunder hautnah mit. Nehmt euch die Zeit dafür: Lehnt euch gemütlich zurück und lasst die Eindrücke und Informationen auf euch wirken. Wir wünschen euch viel Freude mit dem 10- Minuten-Video, das eine wundervolle Geschichte erzählt. Willkommen im Leben, Colin, und vielen Dank, liebe Vanessa, dass wir dich auf diesem besonderen Weg mit #imländle begleiten durften.

Schwester Stefanie

Ein Tag mit Schwester Stefanie

30. November 2017

Herzlichen Dank für das Vertrauen und den Einblick in die Arbeit Ihrer Palliative-Care-Pflegekräfte, liebes Team von der Zollernalb Kinikum gGmbH. Schön, dass wir gemeinsam #imländle Geschichte schreiben. Hinter jedem #imländle-Beitrag stecken viel Planung, Zeit und Leidenschaft. Darum ist gewerbliches Storytelling kostenpflichtig. Die Themen werden mit Bedacht und verantwortungsvoll gewählt. Egal ob bezahlt oder nicht, der #imländle-Lesestoff ist immer authentisch und mit viel Herzblut geschrieben. Stefanie ist Krankenschwester im Zollernalb Klinikum und hat die Zusatzqualifikation zur Palliative-Care-Pflegekraft. Sie begleitet gemeinsam mit dem Ärzte- und Pflegeteam des Klinikums schwerstkranke Patienten auf ihrem Krankheitsweg, manche von ihnen bis zu den letzten Lebensstunden. Auch die Betreuung der Angehörigen spielt dabei eine große Rolle. Wir durften mit ihr einen der bewegendsten Drehtage in diesem Jahr erleben. Stellvertretend für alle Pflegefachkräfte lernt ihr Stefanie und ihre Arbeit mit diesem Vlog-Beitrag etwas besser kennen. Auch wenn es uns schwerfiel, an jenem Tag wurde uns vor Augen geführt, was wir eigentlich schon wissen: Das Leben ist endlich Sich mit dieser Tatsache auseinanderzusetzen fällt vielen von uns schwer. Darum fragten wir Schwester Stefanie, welche Überlegungen diesbezüglich für jeden von uns ihrer Meinung nach wichtig sind. Ihre Gedanken wollen wir auf diesem Wege mit euch teilen. Wir haben ein Selbstbestimmungsrecht, von dem wir täglich Gebrauch machen. Wir planen unsere Zukunft und sichern uns mit diversen Versicherungen gegen alle möglichen Eventualitäten ab. Deshalb sollte der letzte Lebensabschnitt ebenfalls nach unseren individuellen Wünschen und Werten geplant und über Verfügungen vorgesorgt werden. Wenn allerdings niemand meine diesbezüglichen Vorstellungen kennt, kann es passieren, dass wir gegen unsere Wünsche behandelt und versorgt werden, wenn wir selbst nicht mehr in der Lage sind, uns zu äußern und von unserem Selbstbestimmungsrecht Gebrauch zu machen. Was möchte ich unbedingt erlebt, gemeistert, gesehen, gefühlt, gehört oder geschmeckt haben, bevor ich von dieser Welt gehe? Wem vertraue ich so sehr, dass ich diesen Menschen meine finanziellen Belange und die Vertretung in Rechtsgeschäften in die Hände geben würde? (Vorsorgevollmacht, Generalvollmacht) Wem oder was kann ich etwas von meiner Kraft, Zeit und Aufmerksamkeit widmen, zum Wohle der Gemeinschaft? (Ehrenamt, Vereinsarbeit, Tier-/Naturschutz …) Wer kennt mich so gut, dass er/sie meine Wünsche, Werte und Vorstellungen würdig vertreten kann? (Betreuungsverfügung, Generalvollmacht) Wie möchte ich im Fall einer schweren/aussichtslosen Erkrankung medizinisch behandelt werden? Was soll unternommen werden und was nicht? (Patientenverfügung) Wie und wo möchte ich bestattet werden? (Erd-/Feuerbestattung, Friedwald, Seebestattung, anonym, Familiengrab, öffentlich oder still …) (Bestattungsverfügung) Unser Dank gilt Schwester Stefanie, Schwester Carmen und dem gesamten Team des Zollernalb Klinikums. Danke dafür, dass wir eure Arbeit, die viel mehr als Arbeit ist, kennenlernen durften. Danke, dass ihr mit eurer Kraft, eurem Know-how und eurer Empathie den Menschen in ihren schwersten Stunden zur Seite steht.

Schlaganfall

Notfall Schlaganfall!

02. August 2017

Wir besuchen die Stroke Unit im Zollernalb Klinikum in Albstadt. Geplant ist die simulierte Behandlung einer Schlaganfallpatientin. Unser Drehtag hat kaum begonnen, da holt uns die Realität ein: Wir werden Zeuge eines echten Notfalls. Hier erfahrt ihr mehr über unseren eindrücklichen Krankenhaustag – und nach dem Lesen wisst ihr, was im Ernstfall zu tun ist. Ich für meinen Teil setze mich ungern mit Krankheiten auseinander. Auch der Besuch eines Krankenhauses steht nicht auf meiner Wunschliste – es sei denn, ich darf einen neuen Erdenbürger begrüßen. Dann sieht die Sache anders aus. Alles andere verdränge ich. Weil ich gesund sein will, und meine Familie, meine Freunde und am liebsten alle anderen auf der Welt sollen es gefälligst auch sein. Mein Wunsch nach einer heilen Welt entspricht nicht der Realität. Die Realität entspricht nicht meinem Wunschdenken. Das ist mir bewusst. Viele Menschen sind betroffen und hinter jedem Leidensweg stecken ein Schicksal, eine Familie, Hoffnung und Trauer. Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Wir verzeichnen bundesweit etwa 270.000 Schlaganfälle im Jahr. In der Stroke Unit des Zollernalb Klinikums werden jährlich rund 500 Schlaganfallpatienten behandelt.* Die spezielle Schlaganfallstation wurde nach dem Schlaganfallkonzept des Sozialministeriums Baden-Württemberg eingerichtet. Sie ist seit 2017 zertifiziert und umfasst fortschrittliche, geprüfte Behandlungsmethoden. * Quelle: Zollernalb Klinikum gGmbH Wir besuchen die Schlaganfallstation im Zollernalb Klinikum in Albstadt. Dort begleiten wir den Neurologen Erhard Pluto und den leitenden Arzt der Stroke Unit Dimitrios Vasilakis bei ihrer Arbeit. Geplant ist, dass wir verschiedenste Behandlungsstationen begleiten, den Ernstfall simulieren und die Symptome des Schlaganfalls kennenlernen. Im Schnitt vergeht in der Abteilung kein Tag ohne einen Notfall. Als mir an meinem Krankenhaustag die Häufigkeit der Diagnose bewusst wird, bin ich bedrückt und hoffe, dass die Statistik nicht über uns hereinbricht. Dimitrios Vasilakis’ Bericht über einen 28-jährigen Schlaganfallpatienten, der vor wenigen Wochen eingeliefert wurde, schockiert mich. Der Notfall macht vor keinem Alter halt. Während mir bewusst wird, dass ich schleunigst mehr über die Symptome erfahren muss, werden unsere Dreharbeiten unterbrochen. Die Realität bricht über uns und die Theorie herein: Ein Krankenwagen fährt in die Notaufnahme. Notfall! Plötzlich passiert das, was ich gerade erst zu begreifen beginne. Schwestern und Ärzte wuseln um uns herum. Ich springe von meinem Stuhl und verdrücke mich in den Flur. Kurz darauf wird ein Herr mit grauen Haaren auf einem Krankenbett in das Behandlungszimmer geschoben. Ihm folgt eine ältere Dame mit besorgtem Blick und einer Sporttasche in der Hand. Bestimmt seine Frau. Mir läuft es eiskalt den Rücken hinunter. Die Tür fällt vor meiner Nase zu. Ich stehe immer noch im Flur, genau da, wo ich mit meiner gelebten Verdrängungsstrategie nicht hinpasse. Nach knapp zwanzig Minuten steckt der Neurologe Pluto seinen Kopf durch die Tür: „Sie können reinkommen, der Patient ist einverstanden.“ Mit ist mulmig. Stefanie und ich gehen in den Behandlungsraum zurück und wir lernen Albert und seine Frau Elisabeth kennen. Albert ist bei Bewusstsein. Vor seinem Bett steht ein Gerät mit einem Bildschirm. Ein Experte aus der Freiburger Telemedizin ist per Live-Übertragung zugeschaltet. Seltsam, denke ich, als ich beobachte, wie er Albert aus 140 Kilometern Entfernung behandelt. Albert beantwortet die Fragen des Experten, versucht den tauben Arm zu heben und folgt allen weiteren Anweisungen. Gemeinsam mit den Ärzten im Zollernalb Klinikum legt der Freiburger die weiteren Behandlungsschritte fest. Nach einer knappen halben Stunde verabschiedet er sich. Albert darf eines der sechs Zimmer in der Stroke Unit beziehen. Die Genesungschancen stehen gut. Ich bin beruhigt. Und ich bin froh, dass ich dabei sein durfte. Das Gefühl von Angst und Hilflosigkeit ist weg, ich fühle mich gut aufgehoben. Wir machen mit dem #imländle-Dreh weiter und durchlaufen vom CT und der Ultraschalluntersuchung über die OP bis hin zur Ergotherapie alle Stationen der möglichen Behandlungsmaßnahmen. Als Stefanie mit unserer Patientin, die im echten Leben kerngesund ist, die Arbeit der Ergotherapeuten filmt, flitze ich ins Erdgeschoss zum Krankenhauskiosk. Mit Zeitschriften, Brezeln und Getränken fahre ich mit dem Aufzug zurück in den 4. Stock. Die Tür von Alberts Zimmer steht offen. Er liegt im Bett, Elisabeth sitzt neben ihm am Fenster. Beide lächeln mit müdem Blick. Ich darf reinkommen und Elisabeth erzählt von ihrem anstrengenden und bewegenden Tag. „Wir saßen beim Frühstück, haben gelacht und Quatsch gemacht. Albert hat Kaffee nachgeschenkt und gesagt, dass sein Arm taub ist.“ Elisabeth zieht die Augenbrauen hoch. „Sie müssen wissen, er hatte schon mal einen Schlaganfall.“ Ich nicke. Ich weiß von Herrn Pluto, dass das Risiko hoch ist, einen weiteren Schlaganfall zu erleiden: innerhalb eines Jahres bei 13,5 %, nach 5 Jahren bei fast 40 %, nach 10 Jahren bei fast 55 %. Albert holt mich aus meinen Gedanken an sein Krankenbett zurück. „Meine Frau hat schneller den Sanka gerufen, als ich meinen Kaffee leer trinken konnte.“ Elisabeth lächelt. „Jetzt sind wir froh und erleichtert. Schauen Sie mal, Albert kann seinen Arm schon wieder bewegen.“ Das Ehepaar findet die Idee gut, dass wir #imländle Aufklärungsarbeit leisten. Sie stimmen zu, als ich frage, ob wir die Aufnahmen für unser Video nutzen dürfen. Sein Gesicht mag Albert nicht zeigen. Das hätten wir vorher klären müssen, dann wäre er davor noch zum Friseur gegangen. Wir lachen jetzt alle und ich kann spüren, wie unglaublich erleichtert die beiden sind. In diesem Moment wird mir bewusst, wie unverantwortlich meine Verdrängungshaltung ist. Elisabeth wusste, wie wichtig es ist, schnell zu handeln. Sie erkannte die Symptome und wählte die 112. Jede Sekunde zählt. Die optimale Diagnostik und Therapie brauchen ein Zeitfenster von 4,5 Stunden. Wenn ich nicht weiß, wie ernst die Lage ist, kann ich nicht handeln, geschweige denn helfen. Wenn ich einen Notfall wegen meiner Heile-Welt-Theorie nicht erkenne, kann ich meine Welt gerade dadurch zerstören. Und wieder bin ich an dem Punkt, an dem ich meine Einstellung überdenken muss. In einem Krankenhaus gibt es mehr Erfolgsgeschichten als die Geburtenrate. Mir wird bewusst, dass Wissen und Aufklärung unumgänglich sind, damit wir einen Notfall erkennen und rechtzeitig handeln können. Am Abend sitzen wir, mit mehr Wissen und vielen neuen Eindrücken, mit Dimitrios Vasilaliks und Erhard Pluto auf der Terrasse der Cafeteria. Auch die Ärzte lächeln und freuen sich über Alberts rasche Genesungsfortschritte. Auf meine Frage, wie sie mit dem Krankenhausalltag umgehen, werden sie nachdenklich. Wir wären nicht Mensch, sagen sie, würde uns das Schicksal unserer Patienten kaltlassen. Unser Job ist es, souverän und mit all unserem Fachwissen und unseren Möglichkeiten zu behandeln und zu heilen. Ich bin dankbar, dass ich den Tag im Krankenhaus erleben durfte. Mein Vertrauen in die Arbeit der Ärzte, aber auch in mich selbst ist enorm gewachsen. Übrigens: Unser Schlaganfallrisiko können wir täglich minimieren. Dafür sollten wir unsere Lebensgewohnheiten kritisch betrachten und im besten Fall ändern: Rauchfrei: Lasst uns mit dem Rauchen aufhören! 3-mal die Woche Bewegung zelebrieren: Lasst uns regelmäßig Wandern, Walken, Joggen oder Schwimmen gehen – egal was der Schweinehund dazu sagt. Gesunde Ernährung: Lasst uns langsam, aber sicher unsere Ernährung überdenken und umstellen. Ganz wichtig ist es, im Ernstfall die Symptome zu erkennen und keine Zeit zu verlieren: Sprach- und Sprechstörungen Halbseitenlähmung, Taubheitsgefühl Schwindel mit Gangunsicherheit sehr starker Kopfschmerz Vielen Dank allen, die uns den Einblick in die Stroke Unit des Zollernalb Klinikums ermöglicht haben. Albrecht und Elisabeth*, ich wünsche euch alles Gute, Gesundheit und einen wundervollen Sommer #imländle. [gallery ids="12399,12400,12401,12402,12403,12404"] *Die Namen wurden von der Redaktion geändert. Hinter jedem #imländle-Beitrag stecken viel Planung, Zeit und Leidenschaft. Darum ist gewerbliches Storytelling nicht kostenlos. Die Themen werden mit Bedacht und verantwortungsvoll gewählt. Egal ob bezahlt oder nicht, der #imländle-Lesestoff ist immer authentisch und mit viel Herzblut geschrieben. An dieser Stelle herzlichen Dank für das Vertrauen und den Einblick in Ihre Arbeit, liebes Team von der Zollernalb Kinikum gGmbH. Schön, dass wir gemeinsam #imländle Geschichte schreiben.

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