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Toskana-Feeling auf dem Hofgut Hopfenburg

20. Juli 2017

Kennt ihr die Ferienanlage Hofgut Hopfenburg in Münsingen? Falls ja, lohnt sich dieser Beitrag, falls nein, gleich zweimal. Wir haben für euch das Urlaubsgefühl getestet und uns die Anlage im Biosphärengebiet Schwäbische Alb angeschaut. Auf den ersten Blick sind wir begeistert, auf den zweiten ziemlich beeindruckt. Die Frage, die wir uns stellten, ist klar definiert:


Kann man in der Heimat Urlaub machen und, wenn ja, wie viel Urlaubsstimmung kommt dabei auf?

Klar ist, die Anreise hat reichlich wenig mit dem klassischen Ferienbeginn zu tun. Das Auto ist bis obenhin bepackt, aber das Navigationssystem zeigt nur knapp fünfzig Minuten Fahrzeit an. Allein wegen der begrenzten Kilometerzahl ist die Stauwahrscheinlichkeit gering. Vignetten oder Mautgebühren fallen weg. Auf die Frage: „Wann sind wir da?“, folgt die relaxte Antwort: „Jetzt.“


Wir kommen friedlich und entspannt an.

Als Erstes laden wir aus und beziehen unser Quartier: einen Zirkuswagen. Danach gönnen wir uns einen Willkommenskaffee in der Festscheune und beobachten die Kinder, die ausgelassen vor dem Kräutergarten spielen. Irgendwie seltsam, dass wir unser Urlaubsdomizil schon erreicht haben, obwohl wir gefühlt noch nicht mal richtig losgefahren sind. Nach der kurzen Pause begrüßt uns Michael von der Hopfenburg und wir gehen mit ihm auf Entdeckungstour. Egal ob Schäfer- oder Zirkuswagen, Tipi, Safarizelt, Jurte oder Wohnmobil, uns ist ziemlich schnell klar, dass wir nicht auf einem typischen Campingplatz gelandet sind.


Die Quartiere sind speziell, das erkennt man auf den ersten Blick.

Michael erzählt. Der Anspruch ist es, den Gästen originale oder originalgetreue Unterkünfte aus verschiedensten Kulturen zu bieten. Mit diesem Wissen bekommt die schwäbische Ferienanlage ein internationales Flair. Mein Liebling ist übrigens schnell gefunden: der Vinebago. Ein amerikanisches Wohnmobil, in dem die Freiheit und der Highway förmlich zu spüren sind. Als ich auf den Fahrersitz steige, überkommt es mich: das pure Urlaubsgefühl. Ich stelle mir vor, wie ich abends mit Freunden ein saftiges Steak auf den Grill schmeiße, wir ein kaltes Radler trinken und beim Sonnenuntergang den zirpenden Grillen lauschen. Die Kinder verwandeln sich in der Dämmerung in kleine Indianer, sie tanzen um das Lagerfeuer und spielen Verstecken um die Tipis.  Ich genieße die Vorstellung und lasse das gute Gefühl wirken, während Stefanie filmt und Michael den Vinebago hinter uns zuschließt. Unsere Tour ist noch lange nicht beendet.


Es gilt zehn Hektar Ferienvergnügen zu entdecken.

Wir pilgern vorbei an der Obstwiese mit den 350 eigens gepflanzten Obstbäumen, besichtigen die restlichen Unterkünfte, spielen Billard, kaufen im Hofladen ein, genehmigen uns ein Heubad in der Spielscheune und hüpfen auf dem Trampolin. Nachdem wir Esel, Schafe und Kühe begrüßt haben, geht im Hopfenburg-Land langsam die Sonne unter. Wir verabreden uns mit Michael für den späteren Abend zum Grillen. Treffpunkt: das Lagerfeuer bei den Tipis. Ich freue mich darauf. Meine Vorstellungen werden wahr und noch viel mehr als das: Am Abend und in den folgenden Tagen lerne ich die Ferienanlage Hofgut-Hopfenburg, die Menschen, die dort arbeiten, und viele beeindruckende Hintergründe kennen. Ich erfahre, wie Nachhaltigkeit und Inklusion gelebt werden, und kann es kaum erwarten, auch davon zu berichten.


Bald gibt es den zweiten Teil #imländle zu lesen und zu sehen.

 


#bezahlterbeitrag

    Hier gibt's die Radio-Sendung zum Beitrag

#unbezahltewerbung

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