Immer was los: Sieben Tipps für Konstanz

Immer was los: Sieben Tipps für Konstanz

Konstanz, die größte Stadt am Bodensee: Beliebt und immer was los. Und das nicht ohne Grund. Die Stadt genießt nicht nur durch ihre Universität und die vielen StudentInnen eine jugendliche Atmosphäre. Sie strahlt in vielen Bereichen Alternativen aus und inspiriert, Neues zu entdecken, auszuprobieren und Gewohnheiten zu überdenken. Man könnte sagen, Konstanz ist eine Stadt der Zukunft.

Damit ihr ein Bild davon bekommt, was unsere ehemalige Praktikantin Leonie damit meint, folgen nun ihre sieben Tipps für einen gelungenen Ausflug in die Stadt am Bodensee. Überzeugt euch selbst!

 

Für den kleinen Hunger zwischendurch

Besonders beliebt in Konstanz ist das Café „Das Voglhaus“. Das nach der Besitzerin Martina Vogl benannte Café überzeugt nicht nur mit dem niedlichen Flair und den verspielten Ecken. Nun steht es auch auf der Liste der veganfreundlichsten Restaurants ganz Deutschlands. Es achtet aber nicht nur auf die Auswahl und Zubereitung seiner Gerichte, sondern auch auf seinen ökologischen Fußabdruck. So verbraucht es ganze 53 % weniger CO² als vergleichbare Restaurants.

Ebenfalls ein Café, das Wert auf regionale und vegetarische sowie vegane Produkte legt, ist das Café Pano. Dort wird alles mit viel Liebe und handwerklichem Können zubereitet. Besonderen Wert wird hier beispielweise auf das Brot gelegt, das nach einem einzigartigen Rezept in einem Holzofen gebacken wird.

 

Am See entlang

Die Seestraße ist meiner Meinung nach nicht nur eine der schönsten Ecken der Stadt Konstanz, sondern gehört wahrscheinlich auch zu den schönsten Straßen ganz Deutschlands. Die beeindruckenden Fassaden der alten Prachtbauten stammen dabei aus der Zeit des Jugendstils. Am östlichen Ende der Straße befinden sich die großen, prachtvollen Villen von Konstanz. So zum Beispiel auch das Casino oder die Villa Prym, in der des Öfteren Kunstausstellungen stattfinden. In entgegengesetzter Richtung befindet sich die bekannte Rheinbrücke. Wie der Name schon sagt, mündet hier der Rhein in den Bodensee.

 

Besonderes Shopping

In zwei Läden in Konstanz, einem für Männer und einem für Frauen, werden bei „cha cha“ nur fair produzierte und nachhaltige Produkte verkauft. Dabei erstreckt sich das Sortiment von Fashion über Bücher bis hin zu Lifestyleartikeln. Exklusiv werden beispielsweise die Taschen und Accessoires der Manufaktur „Zirkeltraining“ angeboten. Diese werden aus altem Sportgeräte-Leder und alten Turnmatten in Handarbeit hergestellt und wurden zudem schon mit diversen nationalen und internationalen Designpreisen ausgezeichnet.

 

Eine kleine Tour durch die Altstadt

Niederburg in der Altstadt ist wohl der beliebteste Konstanzer Stadtteil. Eine kleine Tour von hier ausgehend ist mit das Beste, was man an einem wunderschönen, entspannenden Tag in Konstanz machen kann. Durch die alten Gassen spazieren, bis hin zum Münster. Von oben hat man einen einmaligen Ausblick über Konstanz und den Bodensee. Nicht weit entfernt befindet sich auch der Platz mit dem Kaiserbrunnen, eine kleine Attraktion von Konstanz. Und auch das Rathaus mit seiner beeindruckend bemalten Fassade ist in der Nähe. Einen Abstecher sollte man anschließend unbedingt auch beim Wahrzeichen von Konstanz, der Imperia am Hafen, machen.

Interessant zu wissen: Die Bedeutung der Imperia ist umstritten in zwei verschiedenen Geschichten. Zum einen könnte sie eine Anlehnung an den Roman „La belle Impéria“ sein. Die zwei unbekleideten Männer in den Händen der großen Frauenstatue sollen dabei für die weltliche Macht und die kirchliche Autorität stehen und so zum Gespött gemacht werden. In der zweiten Theorie soll die Statue eine Anspielung an „des Kaisers neue Kleider“ sein. Hierbei spielt die Deutung aber in eine ähnliche Richtung. Letztendlich werden die kleinen, nackten Figuren in den Händen wieder als Witzfiguren dargestellt.

 

Den Abend ausklingen lassen

Ein besonders süßes Restaurant fürs Abendessen ist das Hollys. Die vielen alten Holzmöbel versprühen ein rustikales und heimisches Flair. Mit qualitativ hochwertigen, regionalen und internationalen Gerichten verwöhnt das Team seine Gäste. Und wenn ich international sage, dann meine ich wirklich aus aller Welt! Hier findest du vom klassischen Wiener Schnitzel über den klassischen Burger aus New York bis hin zur Tom Kha Gai Suppe aus Thailand wirklich alles auf der Karte. Und nicht nur die Speisekarte ist eine kulinarische Reise. Dieses Konzept spiegelt sich auch in der Zusammensetzung der Möbelstücke wider. Denn jedes einzelne erzählt seine eigene Geschichte und entstammt oftmals aus fernen Ländern. Und das Beste daran: So manches kann man sich für zu Hause mitnehmen.

 

Inselhopping

Verbunden mit einem Ausflug nach Konstanz sollten zwei weitere Ziele ins Auge genommen werden: Die Blumeninsel Mainau und die Reichenau. Mainau bietet zu jeder Jahreszeit eine breitgefächerte Gestaltung in Sachen Gartenkunst. Gerade im Frühling ist die Insel ein Traum für jeden Freund mit grünem Daumen. Tulpen, Dahlien, Rosen und vieles mehr – man findet jede einzelne Blumenart hier wieder. Manchmal in Form von wahren Kunstwerken.

Die Reichenau hingegen ist eine Welt für sich. Mit den drei mittelalterlichen Kirchen besitzt die Insel nun auch ein UNESCO Weltkulturerbe. Mit vielen Gärtnereien, Rebhängen und Feldern wird die Reichenau auch als die Gemüseinsel bezeichnet. Wie die Gemeinde selbst sagt, damit steht die Insel für Natürlichkeit, Authentizität und Nahbarkeit.

 

Und wenn mal Regenwolken aufziehen sollten …

… dann hat Konstanz ganz viele Alternativen zu bieten. Sei es beispielweise zum Baden eben nicht das beliebte Strandbad „Horn“, sondern die Konstanzer Therme. Andere Beispiele sind, perfekt für Kinder, das SEA LIFE. Oder ihr geht in das bekannte Rosgartenmuseum: Hier werden Kunstwerke und kulturelle Artefakte ausgestellt. Wenn ihr also mehr über die Stadt- und Regionalgeschichte erfahren wollt, ist dies die Gelegenheit dazu.

 

Nun wisst ihr, was ich meine? Konstanz schafft einen schönen Spagat zwischen dem Alten, wie den wundervollen Prachtbauten der Seestraße, und dem neuen, modernen und vielfältigen Denken der Menschen.

 

 

 

 

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