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„Du wirst sterben“




Am Arsch

Am Arsch

Das Frühlingswetterle ist ein Traum!

Die Sonnenstrahlen fühlen sich wie Energie an, die ich dringend benötige, um meinen Akku aufzuladen. Der ist fast leer. Das wurde mir bewusst, als ich in der Sonne saß und einfach mal nichts tat.

Mir fehlen die unbeschwerte Lebensfreude und die Normalität. Ich dachte darüber nach, wie mir das Gegeneinander der Leute extremst auf den Senkel geht, wie müde ich von dem neuen Alltag bin und wie angespannt die Situation ist.

Wie angespannt ich bin!

Zu meinem Junior sagte ich nach einer Homeschooling-Eskalation: „Tut mir leid, dass ich so dünn bin.“ Er antwortete: „Bist du nicht, Mama. Schau mal deinen Bauch an.“ Recht hat er. Ich bin träge geworden und hüpfe, trotz guter Vorsätze, nicht beim Home-Workout durchs Wohnzimmer. Genau genommen hüpfe ich nur, um alles unter einen Hut zu bekommen.

Die Zeilen mögen den Eindruck erwecken, dass ich ziemlich am Arsch bin. Dem ist nicht so. Aber es läuft nicht alles rund.

Obgleich es immer Argumente für eine positive Sichtweise gibt, möchte ich mit meinen Tiefs, die immer wieder aufblitzen und mir weh tun, nicht hinter dem Berg halten.

Warum? Weil ich glaube, dass es vielen von uns so geht und weil es mir gut tut, über meine Schwäche zu schreiben.

Danke fürs Lesen.

 

 

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