Die Neusten

Support your Local


Liebe Kinder, …



Sieben Akte des Homeoffice-Desasters

Sieben Akte des Homeoffice-Desasters

Janine kennt seit Jahren kaum etwas anderes als Homeoffice. Schon immer musste der heimische Schreibtisch als Hauptarbeitsplatz herhalten. Als Homeoffice-Expertin würde sie sich aber keinesfalls bezeichnen, denn bei ihr lief in der Vergangenheit so einiges schief. Deswegen offenbart sie euch sieben Dinge, die sie falsch gemacht hat und wie die kleine Stimme in ihrem Kopf sie ermahnte, etwas zu ändern.

 

Ich habe vor ein paar Wochen herzhaft über ein Homeoffice-Witzbild gelacht. Dort saß ein Mann am Esstisch, neben ihm sein Betonmischer. Obwohl dieses Bild eindeutig die noch aktuelle Situation auf die Schippe nimmt, finde ich das gar nicht so abwegig. Denn Heimarbeit war bis vor kurzem für die meisten von uns etwas total Ungewohntes und schien schier unmöglich. Sich selbst zu disziplinieren, zwischen Beruf und Privatleben klare Grenzen zu ziehen und auch mal Schluss zu machen, obwohl man den Berg voller Aufgaben ständig vor Augen hat – gar nicht so einfach. Bei mir weilt die Arbeit zum Beispiel unweit von meinem Schlafplatz. Und leider Gottes hat der oftmals die höhere Anziehungskraft. Aber abends, kurz vor Schlafenszeit, da schreit mir der unfertige Text dann doch wieder zu. Ich oute mich: Ich bin – trotz jahrelanger Übung – eindeutig schlecht im Homeoffice. Deswegen hier meine gesammelten sieben Fehler, aus denen du lernen solltest, damit dir das Homeoffice gelingt. Ich versuch‘ mich selbst dran zu halten, Ehrenwort!

 

Geregelter Tagesablauf? Fehlanzeige!

Mal klingelt der Wecker um sieben. Ein anderes Mal wird drölfmal die Snooze-Taste betätigt. Dann wieder stehe ich unter Strom bevor der Wecker überhaupt weiß, dass er mich wecken soll. Mal frühstücke ich ausgiebig, mal gar nicht, mal am Schreibtisch. Und die Kaffeepausen variieren zwischen zehn Minuten und zweieinhalb Stunden.

So wär’s besser: Morgens immer zur selben Zeit aufstehen, immer zur selben Zeit das Badezimmer betreten, immer zur selben Zeit zur Arbeit gehen. Herzlichen Glückwunsch demjenigen, dem das gelingt. Der sollte diesen Rhythmus für immer beibehalten. Und für mich wird’s jetzt mal Zeit, es mir anzugewöhnen.

 

Keinen Durchblick

Wo hab ich denn mein Notizbuch? Liegt das vielleicht noch in der Küche? Ach, was soll’s. Ich schreib erst den Text fertig, dann füge ich die Bilder ein, dann hole ich das Notizbuch. Oder doch lieber andersrum? Mein Kugelschreiber liegt auch noch neben dem Waschbecken.

So wär’s besser: Am gewohnten Arbeitsplatz hat wahrscheinlich jeder normale Mensch seinen eigenen Workflow für sich etabliert. Man weiß, was man auf welche Art macht und jeder Handgriff sitzt. Im Homeoffice müssen viele improvisieren. Oder wir versuchen ab jetzt gemeinsam, uns erst zu organisieren, bevor wir loslegen. Absolute Geling-Garantie!

 

Jogginghosenparade

Mein größtes Problem am Homeoffice ist, dass ich direkt aus dem Bett zum Schreibtisch wandere. Manchmal putze ich mir die ersten drei Stunden nicht einmal die Zähne und sitze stundenlang im Schlafanzug da. Bis ich mich dann selbst komplett falsch fühle.

So wär’s besser: Janine, komm aus den Federn, mach dich frisch und zieh dir etwas Schickes an. Muss ja nicht der elegante Zweiteiler sein, aber ordentliches Aussehen hebt sofort die Laune. Erst dann startet die Arbeit. Du wirst sehen, du fühlst dich wie ein anderer Mensch. Nämlich wie einer, der arbeitet und produktiv ist.

 

Essen? Ups, vergessen.

Oha, schon 14.30 Uhr? Wo ist die Zeit denn hin? Na, jetzt brauch‘ ich mir auch nichts Richtiges mehr kochen. War da nicht noch Toastbrot in der Schublade?

So wär’s besser: Die Mittagspause sollte heilig sein. Denn mit knurrendem Magen ist Produktivität gar nicht so einfach. Also koch dir etwas Leckeres oder bestell dir dein Lieblingsgericht und nutze den Lieferservice, den viele Gastronomen immer noch anbieten. Guten Appetit!

 

Wenn Päuschen Pausen vertreiben

Ich sitze den ganzen Tag am Schreibtisch. Meistens natürlich, weil ich arbeite. Manchmal aber auch um Kaffee zu trinken, um online die Zeitung zu lesen oder um Däumchen zu drehen und Löcher in die Luft zu gucken. Prinzipiell kein Problem solche Päuschen, aber wirklich viel erledigen lässt sich so nichts.

So wär’s besser: Räum dir richtige Pausen ein. Wenn es sein muss, in festgesetzten Zeitabständen oder nach Erledigen jedes Arbeitsschritts. Dann aber so richtig und ja nicht am Schreibtisch.

 

Am Rande der Isolation

Zugegebenermaßen läuft bei mir im Hintergrund immer Radio. Trotzdem vergesse ich nach stundenlangem Auf-den-Bildschirm-Starren doch schnell, wie sich zwischenmenschliche Kommunikation anfühlt.

So ist’s schon gut: Okay. An diesem Punkt kann ich mich nicht beschweren. Denn mit den #imländle-Kollegen vergeht kaum ein Tag ohne Telefonat oder Sprachnachrichten-Austausch und per WhatsApp wird der Kontakt am laufenden Band aufrechterhalten. Danke, danke, danke dafür! #keinechancedervereinsamung

 

A little fitness never killed nobody

Ich bin von Haus aus jemand, der viel Bewegung und Auslauf braucht. Deswegen darf ich mir in diesem Punkt auf die Schulter klopfen.

So ist’s schon gut: Während sich viele sonst schon fortbewegen müssen, um überhaupt zum Arbeitsort zu kommen, müssen wir Homeofficeler nun selbst drauf achten. Ein bisschen frische Luft bläst Gedankenknoten im Kopf geschwind weg. Wem das nicht reicht: #imländle hat uns während des Lockdowns mit allerlei Sport- und Entspannungsübungen versorgt. Dein Rücken wird‘s dir danken.

 

Übrigens: Gern geschehen.

 

 

Comments Off

Newsletter

*Abonnierst du unsere Blognews, wird deine E-Mailadresse auf unserem Server zur Versendung der News von #imländle gespeichert. Ignorierst du die Bestätigungsmail, werden deinen Daten innerhalb von 72 Stunden gelöscht.

Zuhause

Dein #imländle Blogazine

Was bewegt die Menschen in der ländlichen Region #imländle?
 
Das ist die Frage hinter  Lifestyle-Blogazine aus Süddeutschland.

 

Die Themen sind bunt wie das Leben.
 
Wir schreiben und drehen über alles, was die Menschen bewegt: von Lifestyle, Wirtschaft, Mode, Kultur und Kulinarik über Sport, Reisen und Ausflugsziele bis hin zu Gemeinnützigem.

 
Dein Zuhause im Netz.

 

 

Kategorien

Bleib in Verbindung

Instagram

Instagram hat keinen Statuscode 200 zurückgegeben.

Folge uns!

×