Sieben Ideen, wie man mit Geschenken etwas Gutes tun kann

Sieben Ideen, wie man mit Geschenken etwas Gutes tun kann

Für den Papa Socken, für die Schwester einen Kosmetikgutschein, für den Opa Schnapspralinen – das sind wohl die Klassiker aller Geschenke zu Weihnachten. Dass das auch anders geht, zeigt euch Janine in ihrem Siebener.

 

Vor zwei Jahren hat mich meine Schwägerin gefragt, was ich mir denn wünsche. Und ich antwortete „Den Weltfrieden“. Leider konnte sie mir den nicht schenken, aber ich habe eine gute Entschädigung bekommen. In meinem Namen hat sie über eine Hilfsorganisation an zwei Projekte gespendet. Eine tolle Sache, wenn man weiß, dass der eigene Verzicht auf Materielles anderen helfen kann.

Es gibt viele Möglichkeiten, euren Liebsten Geschenke zu machen, von deren Erlös ein Teil gespendet wird. Deshalb habe ich sieben Ideen für euch, wie ihr jemandem zu Weihnachten eine Freude machen könnt und ganz nebenbei für einen guten Zweck spendet. Ob sowas sogar unmittelbar vor unserer Türe möglich ist? Natürlich.

 

 

Eine Patenschaft verschenken

Die simpelste Art und Weise zu spenden und gleichzeitig ein Geschenk zu machen, ist es, eine Patenschaft zu verschenken. Dabei gibt es die unterschiedlichsten Formen, denn beinahe jede größere gemeinnützige Organisation bietet so etwas an. So beispielsweise die SOS-Kinderdörfer mit einer Geschenkpartnerschaft für ein Kind oder ein ganzes Kinderdorf. Das Herz eurer tierlieben Freunde werdet ihr hingegen mit einer einjährigen Tierpatenschaft der Deutschen Wildtierstiftung erobern. Und für die Naturschützer unter euren Lieben bieten sowohl NABU als auch BUND Geschenkpatenschaften für verschiedene Projekte an.

 

Die Engel der Stiftung Lebenshilfe

Die Stiftung Lebenshilfe Zollernalb hat gleich zwei Geschenkangebote in ihrem Repertoire. Das erste sind die Engel, die in den Lebenshilfe Werkstätten im Zollernalbkreis handwerklich unterschiedlich gestaltet werden – dieses Jahr in Gestalt von Windlichtern. Für 10 Euro könnt Ihr diese in der Vorweihnachtszeit kaufen und nehmt damit zusätzlich an der Verlosung teil, bei der ihr ein Auto gewinnen könnt. Gleichzeitig wird mindestens ein Drittel des Verkaufserlöses an das Diasporahaus Bietenhausen e.V. gespendet, zur Unterstützung der Arbeit für Kinder und Jugendliche. Mehr dazu findet ihr hier.

 

Kaffee, der doppelt und dreifach glücklich macht

Das zweite Angebot der Lebenshilfe Zollernalb ist der Glückskaffee. Auf www.glücks-kaffee.de könnt Ihr euch über die Verkaufsstellen informieren. Mit dem Glückskaffee-Päckchen verspricht die Lebenshilfe einen auserlesenen Röstkaffee und einen besonderen Kaffeegenuss aus dem Kaffeewerk Zollernalb. Die Kaffeebohnen stammen von Plantagen, die einen fairen Preis erhalten und der Erlös wird ebenso zur Förderung sozialer Projekte genutzt. Auch hier nehmt ihr automatisch bei einer Verlosungsaktion teil, bei der es ebenfalls ein Auto zu gewinnen gibt. Greift schnell zu, die Anzahl ist auf 3000 Päckchen limitiert.

 

Kauft Bücher aus der Kiste

Als kleine Leseratte gehören Bücher für mich nach wie vor ins gewöhnliche Weihnachtsgeschenkprogramm. Deswegen finde ich das Konzept der Bücherkiste im Generationenhaus in Balingen super. Zur Information: Man kann dort Bücher, die selbstverständlich noch in gutem Zustand sein sollten, abgeben. Dort werden sie für einen kleinen Obolus weiter verkauft. Der Erlös wird dann gemeinnützigen Zwecken direkt vor Ort gespendet. Ich bin mir sicher, in den Regalen dort findet Ihr den einen oder anderen Schatz, der sich als Geschenk eignet.

 

Der 10. Lions-Glücks-Adventskalender

Wer sogar schon in der Adventszeit Gutes tun will, der kann seinen Liebsten last minute einen Lions-Glücks-Adventskalender schenken. Der Lions Club Balingen bietet diese Möglichkeit nun schon zum zehnten Mal an. Jeder Euro aus dem Verkauf fließt in zwei Projekte. Zum einen in das Projekt Klasse 200, ein Präventionsprogramm für Grundschulkinder. Zum anderen in die flächendeckende Ausstattung mit automatisierten Defibrillatoren in öffentlichen Einrichtungen im Zollernalbkreis. Auch hier findet parallel eine Verlosung mit über 300 tollen Gewinnen statt. Die Gewinner werden hier bekanntgegeben. Jetzt müsst ihr aber wirklich schnell sein, die Anzahl ist auf 5555 Stück limitiert.

 

Beauty, mal nicht nur oberflächlich

Es heißt zwar Schönheit kommt von innen, dennoch geben wir viel Geld für Beauty- und Hygieneprodukte aus. Umso schöner, wenn das eine das andere nicht ausschließt. Denn es gibt einige Hersteller, die mit dem Verkauf ihrer Artikel Gemeinnütziges leisten. Als eines von vielen Beispielen fällt mir da auf Anhieb der britische Seifenhersteller Lush – der auch eine Filliale in der Tübinger Innenstadt hat – ein. Dort könnt Ihr mit dem Kauf des Charity Pots, einer reichhaltigen Bodylotion, euren Beitrag leisten. Denn 100 Prozent des Erlöses kommen sogenannten Graswurzel-Organisationen – die sich für Tierschutz, Menschenrechte und Umweltschutz einsetzen – zugute. Aber auch andere große Kosmetikfirmen bieten solche Aktionen, vor allem zur Weihnachtszeit, an.

 

Spenden für eine Welt

Das Konzept des Weltladens bietet das Paradebeispiel für ein Warenangebot, durch dessen Erwerb ihr etwas Gutes tut. Denn etwas haben alle Produkte, die ihr dort findet, gemeinsam: Sie sind von besonderer Qualität und stammen aus fairem Handel. Ein Einkauf in einem der zahlreichen Weltläden dient also grundsätzlich dem guten Zweck. Umso schöner, dass die Produktpalette von leckerer Feinkost über raffinierte Geschenkartikel bis hin zu schönem Schmuck so vielfältig ist. Ich bin mir sicher, dort findet jeder eine passende Kleinigkeit zum Verschenken.

 

 

 

 

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  • Kurz nachgedacht: Schmerzen

Vor einigen Tagen hat mich mein Rücken dermaßen aus dem Alltag gerissen, dass mir nicht anders übrig bleibt, als zur persönlichen Verarbeitung darüber zu schreiben.

Ich tanzte quasi durch die ersten Wochen des neuen Jahrzehntes, bis plötzlich gar nichts mehr ging. Beim Spazierengehen mit meinem Kollegen Heino – während eines konstruktiven Austausches – hatte ich plötzlich das Gefühl, dass mir jemand leichte Stromstößle in meinen unteren Rücken verabreicht! AUTSCH!

Ein paar Stunden später ging nichts mehr.

Jede kleinste Bewegung tat weh. In der Nacht fand ich mich neben dem Bett, auf allen Vieren wieder und wusste nicht, wie ich jemals wieder auf die Beine kommen sollte. Irgendwann wirkten die Schmerztabletten, ich schlief im Sitzen ein und wachte vor dem Morgengrauen auf. Die Nacht war überstanden.

Das Leiden ging einige Tage und wurde langsam besser.

Heute weiß ich, dass drei Lendenwirbel, zwei Brustwirbel und ein Halswirbel für die gefühlten Stromschlägle Verantwortung trugen.

Ich frage mich, wie sich Menschen fühlen, die ständig unter Schmerzen leiden?

Gewöhnt man sich daran? Bestimmt nicht, oder? Die Lebensqualität ist eingeschränkt, die Nerven liegen blank und es tut einfach nur weh. Wie erträgt man das? Ich weiß es nicht.

Darum gilt mein ganz großes Mitgefühl jenen Menschen, die (chronische) Schmerzen haben! Es tut mir wirklich unendlich leid.

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