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Knast

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Letzte Woche war ich zum ersten Mal im Knast.

Es fühlte sich erdrückend an. Nicht wegen meiner Gesellschaft, sondern wegen der Enge und weil alles verschlossen war.

Mitten in der City zwischen Fußgängerzone und Citylife war ich zu Besuch im Gefängnis, das Platz für bis zu 600 Gefangene hat.

Die Besuchszeit: zwei Stunden. Beim Einlass fühlt sich die Erfahrung ganz kurz wie Urlaub an. Aber lediglich deshalb, weil ich wie am Flughafen durch die Sicherheitskontrolle musste. Bei mir hat es ständig gepiepst. Der Auslöser war mein Kreuzkettchen, das ich somit ablegen und in dem mir zugeteilten Spind verstauen musste.

Danach durfte ich in einem Wartezimmer, das mich an die Räumlichkeiten bei meinem Hausarzt erinnerte, mit anderen Besuchern auf den Einlass warten.

Auffallend war, dass die Spielecke vielseitiger bestückt war, als bei meinem Doc. Welche Väter hinter den Gittern wohl auf den Besuch ihrer Sprösslinge warteten? Wie fühlt es sich für sie und ihre Kinder, Mütter, Väter oder Frauen an?

Mir gegenüber saß eine ältere Dame. Ich beobachtete sie und malte mir aus, wie sie ihren Sohn besuchte. Sie kannte sich aus und war sicher nicht zum ersten Mal hier. Wie viel Jahre noch?

Raphael hab ihr schon kennengelernt. Das alles ist erst der Anfang von einer gemeinsamen Reise #imländle. Seinen Weihnachtsbrief könnt ihr hier Nachlesen.

 

 

 

 

 

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  • Schätze #imländle: Ein Hauch von Spanien im Café que Vivas • „Que Vivas“, das heißt übersetzt „Du sollst leben.“ Und genau so fühlt sich ein Besuch im Café que Vivas in der Albstadt-Tailfinger Innenstadt an: Wie das pure Leben. ☀️ Antik anmutendes Mobiliar gepaart mit kunstvoller Dekoration 🖼 sorgen für eine ganz besondere Atmosphäre. Die Besitzerin Victorina Vivas macht das Café außerdem zu einem kleinen spanischen Hotspot auf der #SchwäbischenAlb. 💃

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