Ertrinken ist eine stille Angelegenheit

Ertrinken ist eine stille Angelegenheit

Die Temperaturen steigen und Menschen ertrinken

Jeden Sommer lese oder höre ich davon und bin zutiefst erschüttert. Ich frage mich, wie so etwas passieren kann, vor allem, wenn es sich um geübte Schwimmer*innen handelt.

Das Problem ist die Wassertemperatur

Besonders in Baggerseen kann es an tiefen Stellen extrem kalt sein – darauf reagiert der Körper. Die Atmung rast, das Herz jagt und die Muskulatur neigt zu Krämpfen. Das liegt daran, dass unser Körper mit Höchstleistung versucht, die eigene Temperatur im eiskalten Wasser so lange wie möglich zu halten. Um lebenserhaltende Organe zu schützen, fährt er die Blutversorgung in Armen und Beinen herunter. Das kann die Beweglichkeit so sehr einschränken, dass wir uns nicht mehr bewegen können und untergehen. Selbst wenn wir topfit und gesund sind, wird bei der Kälte Adrenalin ausgeschüttet, und das wiederum kann zu Bewusstlosigkeit und Herzrhythmusstörungen und sogar zum Herzstillstand führen. Hinzu kommt, dass das Ertrinken nicht nur eine tragische, sondern auch eine äußerst stille Angelegenheit ist.

Der Überlebenskampf lässt es einfach nicht zu, noch nach Hilfe zu rufen oder zu winken

Wie ihr Risiken minimieren, aber auch Ertrinkende erkennen und ihnen helfen könnt, erfahrt ihr in zahlreichen Beiträgen im Internet.

Ich finde, jeder von uns sollte einen Blick darauf werfen.

 

 

 

 

 

Comments Off

Zuhause

Dein #imländle Blogazine

 

Wir erzählen die großen und kleinen Geschichten aus deiner Heimat. Nah dran und immer echt.

 

Erfahre, was die Menschen in der ländlichen Region südlich von Stuttgart bewegt und werde ein Teil davon.

 

 

Kategorien

Bleib in Verbindung

Newsletter

*Abonnierst du unsere Blognews, wird deine E-Mailadresse auf unserem Server zur Versendung der News von #imländle gespeichert. Ignorierst du die Bestätigungsmail, werden deinen Daten innerhalb von 72 Stunden gelöscht.

×