Eine Woche Praktikantin bei #imländle

Eine Woche Praktikantin bei #imländle

Montagmorgen, 9 Uhr: Ich stehe ratlos neben meiner Mutter auf einem Parkplatz irgendwo in Balingen. Eigentlich hatte ich mich total auf mein Praktikum bei #imländle gefreut. Dumm nur, dass ich das Büro nicht finden kann. Ich habe sowieso die Orientierung eines Goldfischs, und es muss gesagt sein, dass die #imländle-Redaktion nicht gerade ein Zwei-Meter-Schild über dem Eingang hängen hat. Wer also einen Überraschungsbesuch dort plant, dem wünsche ich schon mal viel Glück.

Glück, das habe ich dann aber doch noch.

Ich finde den Eingang und treffe Maya, die mir dann auch gleich erklärt, was ich hier machen werde.

An dieser Stelle sollte ich mich vielleicht kurz vorstellen: Ich heiße Sarah und habe vor kurzem ein Praktikum bei #imländle gemacht. Viel mehr muss zu meiner Person eigentlich nicht gesagt sein. Da erzähle ich euch lieber ausführlich, was ich so zu tun hatte während meiner Praktikumswoche.

Also zurück zum Montag: Ich soll Petras Kolumne für Mittwoch vorbereiten, das heißt formatieren und Links setzen. Schwieriger als gedacht, auch weil das Thema (Kinderschutz) kein leichtes ist. Irgendwie schaffe ich es aber doch, sogar mit einem grünen Haken bei WordPress (wohooo!). Später darf ich Maya beim Recherchieren  für ihre lieben Sieben helfen. Als ich mich endlich für ein Thema entschieden habe, habe ich so gut wie keine Zeit mehr. Oops … Alles in allem war es aber doch ein erfolgreicher erster Tag. Petra schaut sogar auch noch vorbei. Trotzdem, im Gegensatz zu Dienstag war bis hierhin alles Büroarbeit.

Denn Achtung, Achtung, am Dienstag wird gedreht!

Und zwar ein SWR-Heimat-Beitrag über Stefan, einen ehemaligen drogenabhängigen Punk und heutigen Extremsportler. Ja, es hat tatsächlich eine Weile gedauert, bis ich verstanden habe, worum es eigentlich geht. Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass die erste an mich gerichtete Information über Stefan war: „Der sieht gut aus.“ (Sorry, Petra, sorry, Stefan.)

Aber das war’s ja noch nicht. Denn Stefan bringt zum Dreh einige Requisiten mit, darunter eine Krone und ein Schwert. Eigentlich für die Siegerehrung eines Radrennens genutzt, wird „Excalibur“ schnell mal zur Fotorequisite umfunktioniert – nicht für Stefan, sondern für allem für das #imländle-Drehteam.

Der Mittwoch ist dagegen fast schon banal, die monatliche Redaktionssitzung steht an. Aufregend: der Livestream danach.

Petra, Maya und ich spielen Löffelflipper.

Eigentlich hatten wir ja sogar verschiedene Schwierigkeitsgrade geplant. So weit kommen wir aber erst gar nicht, niemand trifft mit den Papierkügelchen in den Topf. Zum Schluss lassen wir es Heino auch noch versuchen. Er trifft – beim dritten Versuch –, gibt seinen Preis, ein Schokoherz, aber an mich weiter. An der Stelle danke, Heino, das Schokoherz habe ich gerade eben genossen.

Donnerstag steht wieder ein Dreh für den SWR an, diesmal mit Maya statt mit Petra. Ich persönlich denke, dass ich aus den Drehs am meisten mitgenommen habe. Tatsächlich faszinieren mich aber weder die Kameraführung noch die Planung oder die Aussagen der Protagonisten in den Interviews am meisten. Viel interessanter finde ich, wie das ganze Team es schafft, mit nur wenig Informationen zu den Drehs zu gehen. Dann wird Smalltalk mit den Protagonisten gemacht – es erweckt zumindest den unbeschwerten Anschein von Smalltalk. In Wirklichkeit werden die Protagonisten nach ihrer halben Lebensgeschichte gefragt. Freundlich, aufrichtig, aber auch bestimmt und nachforschend, immer auf der Suche nach einer guten Geschichte.

An dieser Stelle kann ich ein großes Lob an Petra, Maya, Steffi und Heino aussprechen.

Hinter jedem Beitrag steckt viel mehr Aufwand, als er vermuten lässt.

Einen großen Applaus für die #imländle-Redaktion!

Damit ist eigentlich auch schon fast alles gesagt, was ich zu erzählen habe. Heute (Freitag, für die, die darauf achten) durfte ich noch den Newsletter schreiben und natürlich diesen Beitrag hier. Ich freue mich übrigens immer noch wie sonst noch was, dass ich mein Praktikum bei #imländle machen durfte. Es hat mir megaviel Spaß gemacht, und trotzdem habe ich das Gefühl, unendlich viel gelernt zu haben.

Vielleicht hört ihr ja irgendwann noch mal was von mir, mich würd’s freuen.

Bis dahin, genießt die Pfingstferien.

Eure Sarah

 

 

 

 

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