Kurz nachgedacht: Barrierefreiheit

Kurz nachgedacht: Barrierefreiheit

Wenn etwas von Barrieren befreit ist, bedeutet das Freiheit, und die ist wichtig fürs Wohlbefinden.

In meinem Alltag begegne ich regelmäßig Menschen mit Behinderung, auch durch unser #imländle-Blogazine. Diese Woche drehen wir zum Beispiel mit Ben und seiner Familie für den SWR. Ben ist gehörlos und der Hauptdarsteller in unserer „Gebärden-Crashkurs-Videoserie“. Wie groß das allgemeine Interesse ist, zeigen die Aufrufe unseres ersten Videos, das wir vor einigen Wochen veröffentlicht haben.

Mit knapp 37.000 Klicks ist der Streifen einer der meistgesehenen auf unserer Facebookseite.

Erst seit ich Ben kenne, ist mir bewusst, welchen Wert auch die Untertitel in unseren Videos haben. Und seit ich Nicole kenne, eine junge Frau, die im Rollstuhl sitzt, frage ich mich bei jeder Stufe – egal ob vor einem Café, in der City oder anderswo –, wie viel Freiheit ihr bleibt, wenn die Barriere dazwischenfunkt.

Genau deshalb möchte ich mich mehr mit dem Thema Inklusion auseinandersetzen.

Nicole sagt, Inklusion ist es dann, wenn man nicht mehr darüber spricht. Ich habe das Gefühl, im Moment gibt es noch sehr viel zu besprechen. Anfang Mai fahre ich deshalb nach Berlin, um Jürgen Dusel kennenzulernen, den Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung.

Ich bin gespannt, wie viel Inspiration und Freiheit ich für #imländle mit nach Hause bringen kann.

 

 

 

 

 

 

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