Heldinnen des Alltags: Mama Anna

Heldinnen des Alltags: Mama Anna

Oft wissen wir gar nicht, was eine Mama jeden Tag ganz selbstverständlich leistet. Zum diesjährigen Muttertag haben drei Mütter ihren Alltag für uns protokolliert. Den Anfang macht Anna – sie hat für uns einen ganz normalen Montag beschrieben. Gemeinsam mit ihrem Mann hat sie vier Kinder: drei Töchter, 15, 10 und 4 Jahre alt, und einen Sohn, 9 Jahre alt.

 

5.00 Uhr Mein Wecker klingelt. Natürlich habe ich keine Lust aufzustehen.
5.10 Uhr Okay, ich stehe endlich auf, ziehe mich schnell an und laufe eine Runde mit den Hunden.
5.30 Uhr Ich trinke in Ruhe meinen Kaffee und bespreche mit meinem Mann den heutigen Tagesablauf.
5.50 Uhr Gemeinsam versorgen wir die Tiere: Hunde füttern, Katze füttern, Meerschweinchen füttern, die Hühner rauslassen und füttern.
6.00 Uhr Kind Nr. 1, 2 und 3 wecken. Meinen Mann zur Arbeit fahren.
6.15 Uhr Die Kinder frühstücken, während ich das Vesper für Schule und Kindi vorbereite.
6.30 Uhr Während sich die Kinder fertig machen und anziehen, gehe ich ins Bad und mache mich auch fertig.
6.45 Uhr Kind 1 geht zum Bus. Ich wecke Kind 4, ziehe die Kleine an, putze ihr die Zähne und kämme ihr die Haare.
7.00 Uhr Schnell noch alles einpacken, was jeder heute so braucht.
7.15 Uhr Anziehen und ab ins Auto.
7.25 Uhr Kind 2 und 3 in der Schule abliefern.
7.30 Uhr Ich bringe Kind 4 in den Kindergarten und fahre zur Arbeit.
8.00 Uhr Ich beginne mit meiner Arbeit.
12.00 Uhr Arbeit fertig, schnell nach Hause fahren.
12.25 Uhr Pfannkuchen machen.
12.50 Uhr Die Hunde anleinen und zur Schule laufen.
13.00 Uhr Kind 3 von der Schule abholen. Die Hausaufgaben hat er schon in der Schule gemacht.
13.05 Uhr Kind 1 vom Bus abholen und heimlaufen.
13.20 Uhr Mit Kind 1 und 3 Mittag essen und in Ruhe einen Kaffee trinken.
13.50 Uhr E-Mails beantworten, Telefonate führen.
14.10 Uhr Mit Kind 1 und 3 zum Elektrofachmarkt fahren und die Bestellung von Kind 1 abholen. Danach zum Kinderarzt, um Termine zu vereinbaren und Rezepte abzuholen.
14.50 Uhr Apotheke.
15.10 Uhr Wieder zu Hause angekommen. Fußballsachen packen. Waschmaschine anmachen.
15.20 Uhr Kind 3, mein Mann und die Hunde fahren los, um Kind 2 von der Schule abzuholen.
15.30 Uhr Kind 2 von der Schule abholen.
15.40 Uhr Kind 4 vom Kindergarten abholen.
15.55 Uhr Kind 2 bei der Ergotherapie abliefern.
16.05 Uhr Wir sind bei einem Spielplatz angekommen und laufen mit den Hunden spazieren.
16.50 Uhr Kind 2 von der Ergo abholen.
17.00 Uhr Kind 3 beim Fußball abliefern.
17.10 Uhr Wieder zu Hause angekommen. Wäsche aufhängen.
17.30 Uhr Abendessen kochen.
18.10 Uhr Mein Mann holt Kind 3 vom Fußball ab, ich staubsauge.
18.30 Uhr Gemeinsames Abendessen.
19.10 Uhr In Ruhe einen Tee trinken.
19.30 Uhr Während ich mich vorbereite, macht mein Mann die Kinder bettfertig.
19.40 Uhr Ich fahre los Richtung Balingen. Mein Mann bringt die Kinder ins Bett und räumt die Küche auf.
20.00 Uhr Mein Aikkido-Kurs bei der VHS Balingen geht los.
21.30 Uhr Aikkido zu Ende, ich fahre heim.
21.55 Uhr Duschen.
22.10 Uhr Schlafen gehen.

 

 

 

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  • Kurz nachgedacht: Schmerzen

Vor einigen Tagen hat mich mein Rücken dermaßen aus dem Alltag gerissen, dass mir nicht anders übrig bleibt, als zur persönlichen Verarbeitung darüber zu schreiben.

Ich tanzte quasi durch die ersten Wochen des neuen Jahrzehntes, bis plötzlich gar nichts mehr ging. Beim Spazierengehen mit meinem Kollegen Heino – während eines konstruktiven Austausches – hatte ich plötzlich das Gefühl, dass mir jemand leichte Stromstößle in meinen unteren Rücken verabreicht! AUTSCH!

Ein paar Stunden später ging nichts mehr.

Jede kleinste Bewegung tat weh. In der Nacht fand ich mich neben dem Bett, auf allen Vieren wieder und wusste nicht, wie ich jemals wieder auf die Beine kommen sollte. Irgendwann wirkten die Schmerztabletten, ich schlief im Sitzen ein und wachte vor dem Morgengrauen auf. Die Nacht war überstanden.

Das Leiden ging einige Tage und wurde langsam besser.

Heute weiß ich, dass drei Lendenwirbel, zwei Brustwirbel und ein Halswirbel für die gefühlten Stromschlägle Verantwortung trugen.

Ich frage mich, wie sich Menschen fühlen, die ständig unter Schmerzen leiden?

Gewöhnt man sich daran? Bestimmt nicht, oder? Die Lebensqualität ist eingeschränkt, die Nerven liegen blank und es tut einfach nur weh. Wie erträgt man das? Ich weiß es nicht.

Darum gilt mein ganz großes Mitgefühl jenen Menschen, die (chronische) Schmerzen haben! Es tut mir wirklich unendlich leid.

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