Widmann’s Chalet – Alb.Leben genießen

Unsere Petra hat ein neues Schätzle für euch endeckt. Auf der Suche nach einer passenden Location für das #imländle-Strategiemeeting ist sie beim Googeln darüber gestolpert, hängengeblieben und schlussendlich im Widmann’s Chalet angekommen. Trotz Arbeit kam sie aus dem Staunen und Genießen nicht heraus. Wenn ihr auf der Suche nach einem ganz besonderen Kleinod für ein paar Urlaubstage seid oder mit eurem Team mal anders und ganz unvergesslich brainstormen wollt, dann lehnt euch zurück und erfahrt, wo und wie das mitten auf der schönen Ostalb möglich ist. Lust auf mehr? Gewinnt mit etwas Glück ein. Alb.versucherle für zwei Personen. Alle Infos dazu gibt es weiter unten.

 

Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr auf einer Website einen Schatz entdeckt und euch sicher seid, dass ihr ihn in echt erleben müsst?

Dieses Gefühl, da will ich hin!

So erging es mir, als ich im Netz nach einer Unterkunft für unser alljährliches #imländle-Strategiemeeting suchte. Inspiriert von traumhaften Urlaubsfotos von Bekannten und der Vorstellung, wie urgemütlich ein Aufenthalt in einem Holzhäusle sein muss, wählte ich das Stichwort Chalet – und blieb bei dem besagtem Schätzle hängen, von dem ich euch unbedingt berichten muss.

Das Schätzle Widmann’s Chalet erleben

Wer sich für einen Aufenthalt entscheidet, hat die Qual der besonderen Wahl. Eines ist jedoch gewiss: Egal ob STERNENGUCKER- oder ALBWIESEN-Chalet oder ALB.style-Wagen, der Charme und das Gefühl von urigem Luxus ist euch in allen Unterkünften sicher.

Für unser Strategiemeeting entschied ich mich für das große Albwiesen-Chalet und ich war gespannt, ob die Location halten würde, was die einladende Website verspricht.

Im Januar buchten wir uns für zwei Nächte ins Albwiesen-Chalet ein

Gemeinsam mit meinen Kollegen brach ich an einem verschneiten Freitagvormittag Richtung Ostalb auf. Nach knapp zwei Stunden Fahrt kamen wir in Königsbronn, genauer gesagt in Zang, an und bezogen unser Quartier.

Was soll ich sagen?

Das Chalet, das seinen Ursprung in einer historischen Waldhütte hat und von dort aus seinen Weg nach Zang fand, wurde mit viel Liebe zum Detail er- und eingerichtet. Meine persönlichen Highlights sind der Kamin, dessen Feuer dank dem Durchbruch sowohl in der Wohnstube als auch im Schlafzimmer lodert, die frei stehende Badewanne vor dem Doppelbett und natürlich die Sauna und somit der eigene kleine Wellnessbereich. Da Bilder mehr sagen als tausend Worte: Schaut euch unsere Insta-Story mit dem Rundgang durch das Albwiesen-Chalet an.

 

 

Rustikalschick küsst Moderne

Bei unserem Wochenende gab es nix zu küssen. Auch wenn mir immer wieder in den Sinn kam, dass unser Zuhause auf Zeit der perfekte Ort für Romantik oder vertraute Familienstunden wäre, genoss ich die entspannte und komfortable Arbeitsatmosphäre. Dank der Tagungspauschale, dem leckeren Essen in der Widmann’s-Stube und modernster Technik waren wir bestens versorgt und konnten von morgens bis abends die #imländle-Strategie für 2019 auf die Beine stellen.

Mein persönliches Schätzle fand ich im Ursprung

Am Samstagabend gönnten wir uns ein Fünf-Gänge-Menü im Ursprung, dem hoteleigenen Gourmetrestaurant, das im Guide Michelin 2019 mit einem Stern ausgezeichnet wurde. Wir erlebten Gastfreundschaft und regionale Küche auf höchstem Niveau. Das Restaurant ist puristisch, aber trotzdem gemütlich eingerichtet. Die Detailverliebtheit findet ihren Höhepunkt in den Holzschemeln an den Tischen, die für die Handtaschen der Damen vorgesehen sind, in den Tischschubladen, die das Besteck für den nächsten Gang verbergen, und in dem Kachelofen, der an die Gaststube in vergangenen Tagen erinnert.

Das Essen ist die Kunst der Heimat

Serviert wird ausschließlich regionale Küche – pardon, Gourmetküche. Die Gäste können beim Menü zwischen drei bis acht Gängen wählen. Das Menü selbst wechselt alle acht Wochen und scheint ein ausgeklügeltes Kunstwerk der Köche zu sein, das durch Optik und Geschmack besticht. Da das Restaurant sehr gefragt ist, empfehle ich euch, direkt bei der Buchung der Unterkunft einen Tisch zu reservieren.

 

Kulinarik, Luxus und Heimatgefühl auf der Ostalb

Nicht im Schwarzwald, am Bodensee oder im Kleinwalsertal, nein, mitten auf der Ostalb habe ich dieses ganz besondere Schätzle entdeckt, das meine hohen Erwartungen bei weitem übertroffen hat. Wer steckt hinter dem Widmann’s, dem Ursprung und dem Kleinod, das in diesem Zusammenspiel seinesgleichen sucht? Ich hab es mir nicht nehmen lassen, mir vor unserer Abreise den Hausherrn Andi Widmann zu schnappen und ihn für euch zum Ursprung, den Chalets und den Hintergründen zu befragen.

 

Andi Widmann im Gespräch über die Leidenschaft Alb.Leben

 

Andi, erzähl mal für all die Leute, die dich nicht kennen: Wie kam es, dass du Gastronom wurdest?

Das wurde mir quasi in die Wiege gelegt. Laut Stammbaum sind wir die achte Generation, die in der Gastronomie tätig ist. Meine Großeltern haben, was damals typisch war, Landwirtschaft betrieben und nebenher eine kleine Pension und den Gasthof geführt. Meine Eltern waren es, die das alles komplett ummodelten und sich in die Vollgastro trauten. Sie bauten das Hotel, eine Küche ein und das Cateringunternehmen auf. Als mein Papa mit der Idee vom Biergarten um die Ecke kam, haben viele im Dorf den Kopf geschüttelt. Das ist lange her, ihr müsst mal im Sommer kommen. Unser Biergarten ist ein Traum.

Wie kam’s, dass du in die Fußstapfen deiner Eltern getreten bist?

Meine Schwester und ich waren mittendrin im Geschehen und sind in der Gaststube quasi groß geworden. Das heutige Ursprung war wie das Wohnzimmer unserer Familie. Mein Vater hat mich nie überredet, den Betrieb zu übernehmen, er hat es mir höchstens schmackhaft gemacht. Und das kann er mindestens genauso gut wie das Kochen (lacht).

Wie ging deine Karriere weiter?

Ich habe meine Wanderjahre absolviert. Meine Kochlehre hab ich in Fellbach-Schmiden bei Michael Oettinger gemacht. Danach ging’s ins Atelier vom Bayerischen Hof nach München. Dort habe ich meine Frau kennengelernt. Wir sind gemeinsam bis nach Neuseland „weitergewandert“ und haben einige Zeit in Auckland gearbeitet. Die Zeit dort hat mich, was mein Handwerk betrifft, sehr beeinflusst. In Neuseeland gibt’s eine junge Gourmetszene, die ganz weit weg ist von dem Alteingesessenen. Nach der Lehre habe ich bei diversen Wettbewerben mitgemacht, bevor ich nach München gegangen bin. Ich bin 2010 deutscher Jugendmeister im Kochen geworden und 2011 nach Südafrika gegangen, das war während meiner Zeit in München. Ich hab zwei Wochen für gemeinnützige Projekte gekocht. Was man da siehst und erlebt, ist sehr bewegend. Egal ob Gourmetszene oder die Towns – alle meine Erfahrungen haben mich bis heute geprägt.

Und wie war der Werdegang deiner Frau?

Oh, sie kam noch viel mehr in der Welt herum als ich. Ihre Wurzeln liegen in Kitzbühel. Meine Frau ist Weinsommelier, war auf der Tourismusschule in St. Johann in Tirol, im Hanga 7, hat in Südafrika, Trier und London gearbeitet und eben im Bayerischen Hof.

Wow, wie schön! Was für aufregende Lebenswege – es hört sich nach einem großen Abenteuer an. Und dann ging es irgendwann, mit all den Inspirationen, zurück ins beschauliche Zang. Ihr habt den elterlichen Betrieb übernommen und seither ist viel passiert, gell? Erzähl mal.

Meine Eltern haben echt schon viel bewegt. Der Laden lief und auch zu mir haben einige Leute gesagt: Never stop a running system. Erinnere dich an meinem Papa und seinen Biergarten – geklaut hab ich meine Vorliebe für Neues ganz sicher nicht.

Für mich war klar, wenn ich weitermache und wir uns weiterentwickeln wollen, müssen wir vieles ändern. Na ja, ich hab mich halt gefragt, wie wir zukunftsorientierte Gastro machen können.

Die Ostalb ist im Vergleich zu anderen Regionen noch ein Stiefkind im Tourismus. Es gibt hier echt viel zu erleben und wir haben großes Potenzial, was die Urlaubsattraktivität betrifft. Zukunft bedeutet für mich vor allem Nachhaltigkeit, Ressourcen zu hinterfragen und Tourismus zum Leben zu erwecken.

Was das Regionale betrifft, seid ihr sehr penibel, gell?

Ich würde eher sagen konsequent. Das Alb.leben ist eben kein Marketingsprüchle, sondern unsere Philosophie und die logische Entwicklung aus der Tradition heraus. Ich sehe es als einen Prozess an, in dem wir mittendrin stecken.  Wir wollen das Alb.Leben mit Leben von hier füllen und ich kann dir sagen, da gibt’s mehr als genug und fantastische Möglichkeiten.

Lass mich raten, die Chalets und Alb.Wagen sollen den Tourismus ein bisserl aufwecken, gell?

(Lächelt) Gut erkannt. Wir haben uns für den schwierigen Weg entschieden.  Es wäre einfach und mit denselben finanziellen Mitteln möglich gewesen, das Hotel mit zehn Zimmern aufzustocken. Aber eben weil wir eine Marke aufbauen wollen und von unserer Philosophie überzeugt sind, haben wir uns für einen anderen Weg entschieden. Mittlerweile gibt es noch unsere Spahütte, wir haben eine Obstwiese mit sechzig Bäumen angelegt und noch viel mehr vor. Dieses Fleckchen Erde soll ein ganz besonderer Ort für Ruhesuchende, Geschäftsleute und Genießer werden. Ich würde behaupten, das ist es sogar schon.

Die große Nachfrage nach der kurzen Zeit gibt uns recht, und das freut mich wirklich von Herzen.

Wir wollen mehr sein als „nur“ ein guter Gastgeber im Flecka und für Durchreisende. Wir wollen DAS Reiseziel sein und im besten Fall die Gäste bei ihrem Besuch glücklich machen.

Also bei mir habt ihr es auf jeden Fall geschafft. Zum Schluss, lieber Andi, noch mal zurück zum Ursprung. Magst selbst noch ein paar Sätze zu eurem regionalen Meisterstück loswerden?

Natürlich ist der Ursprung unser neues Highlight. Dass wir für den Umbau der alten Gaststube zum Gourmetrestaurant nur drei Wochen Zeit hatten, darfst fast niemandem erzählen. Das waren schlaflose Nächte, aber es ist genau so geworden, wie wir es uns vorgestellt haben. Wir haben uns damit den Traum erfüllt, einen Raum zu schaffen, an dem wir Gastronomie genauso leben können, wie wir es uns wünschen würden. Von der Einrichtung über den Service bis hin zum Menü.

Du glaubst gar nicht, wie viel Spaß es macht, ein Menü jenseits von Mango und Trüffel und lediglich mit heimischen Zutaten zu kreieren. Die Umsetzung kostet viel Disziplin und Ausdauer. Da bin ich jeden Tag dankbar, dass hinter uns ein Klasseteam steht, das mit viel Spaß an der Sache an die Arbeit geht.

Der Geschmack aus der Heimat ist also oberstes Gebot. Wie spiegelt sich das in der Einrichtung wider?

Überall! Unser Geschirr zum Beispiel ist von Gabi Engling handgetöpfert und aus Zang. Die Tische sind aus geräuchterem Holz und von einem Schreiner von hier. Die Keramiklampe ist von einem Allgäuer Künstler, das Silberbesteck kommt aus einer Silbermanufaktur und das Glas ist von Riedel aus Tirol. Jedes Detail ist durchdacht und eine Hommage an unsere jeweilige Heimat.

Mit diesem wunderbaren Gedanken – Hommage an unsere Heimat – möchte ich das Interview beenden, lieber Andi. Ein großes Dankeschön an dich und deine Frau für die besondere Gastfreundschaft und das unvergessliche Erlebnis in eurem Haus. Ich bin dankbar, dass ich euer Schätzle erleben durfte.

Danke, euch bei #imländle auch eine gute Zeit und auf bald im Widmann’s. Ich freue mich über jeden, der uns besucht und das Alb.Leben mit Leben füllt.

 

 

GEWINNSPIEL*

Gewinne mit etwas Glück ein Alb.versucherle für zwei Personen.

Das Versucherle beinhaltet pro Person:

1 x Übernachtung im Alb.Style Wagen mit Lokal.frühstück vom Büffet
1 x Alb.versucherle Menü in 6 Gängen im Ursprung
1 x Alb.gugg für schwäbischen Genuss auch zuhause
 
WIE KANNST DU MITMACHEN? Schreibe uns eine E-Mail an office@imlaendle.de  und verrate uns was schon jetzt dein persönliches Highlight bei Widmann’s ist und welchem Lieblingsmensch du das Versucherle genießen möchtest.

 

*Der/ die glückliche Gewinner/in wird am 10.04.2019 per E-Mail informiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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