Alles tut weh!

Alles tut weh!

Darf eine Kolumnistin ihren Text runterrotzen, wenn sie Schnupfen hat?

Vom Wortspiel passt das perfekt, auch wenn mir nicht nach spielen zumute ist. Der Schnupfen ist mein kleinstes Übel – ich liege mit einer fetten Mandelentzündung flach. Mich hat es richtig erwischt.

Die Ladung Bakterien ist wahrscheinlich die Retourkutsche für meine Ignoranz in der Adventszeit.

Im Dezember kämpfte ich mit einer Erkältung, hatte aber keine Lust, sie auszukurieren (wer hat das schon). Ich trug die nervige Lady mit ins neue Jahr, bis sie zu dieser fiesen Angina mutierte, die jetzt ihren Sieg vom Kopf(weh) bis zu den Glieder(schmerzen) in meinem Körper auslebt.

Nun liege ich also tagelang auf der Couch, krieche zwischendurch ins Bett, wo ich liegen bleibe, bis es hell wird, um mich dann zurück aufs Sofa zu quälen. Wenn sich der Weg vom Schlaf- ins Wohnzimmer wie ein Traufgang anfühlt, dann weißt du, dass du krank bist.

Auf dem Sofa angekommen schlafe ich wieder.

Viel zu tun gibt’s nicht. Beim Lesen tut der Kopf weh, beim Telefonieren der Hals, beim TV-Programm das Herz, beim Zähneputzen die Schläfen und beim Liegen der Rücken. Alles tut weh!

Während ich schreibe und bevor ich weiterschlafe, frage ich mich (oder dich): Gibt’s ein Pendant zum Männerschnupfen? Mit dem Wörtle würde ich jetzt dann doch gschwind spielen.

 

 

 

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