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    Mir doch egal, wo die Getränke herkommen

    Mir doch egal, wo die Getränke herkommen

    #bezahlterbeitrag

     

    Vor wenigen Wochen haben wir den Trink-Regional-Vlog #imländle veröffentlicht. Unsere Petra besuchte drei Getränkehersteller in unserer Heimat und machte sich ein Bild von der Produktion, der Qualität und den Arbeitsbedingungen dort. Warum sie sich erst nach den Dreharbeiten Gedanken zu ihrem eigenen Trinkverhalten gemacht hat, was sie zum Schummeln und zu unüberlegtem Konsum bewegte und weshalb sie das künftig ändern wird, erfahrt ihr mit ihrer schonungslosen Selbstreflexion.

     

    Als uns die Herren von Trink Regional zum ersten Mal in unserem Büro besuchten, war ich bestens vorbereitet. Das stille Wässerle wurde gegen ein Imnauer ausgetauscht und die Stingel Säfte auf den Besprechungstisch gestellt. Da wir uns vormittags trafen, habe ich das Lehner Bier mit bestem Gewissen außen vor gelassen.

    Mir doch egal, wo die Getränke herkommen

    Ich fand’s passend, die Getränke der Besucher auf den Tisch zu stellen, an dem wir über eine #imländle-Kooperation sprechen würden. Heute frage ich mich: Denken Jochen Ketterer, Geschäftsführer von Imnauer, Tobias Stingel, Inhaber von Fruchtsäfte Stingel, und Egon Stehle, Geschäftsführer von Lehner Bier, darüber nach, ob ihre Getränke immer oder nur in ihrer Anwesenheit in den Ausschank kommen? Und ich mache mir Gedanken darüber, wie viele Gedanken ich mir bisher über das Trinken an sich gemacht habe. Mein bisheriges Konsumverhalten orientierte sich an meiner Neugier. Ich bin anfällig für ausgeklügelte Werbekampagnen, die Durst auf mehr machen, und liebe es, neue Getränkesorten und Säfte auszuprobieren. Wo die hergestellt werden, ist nicht mein Bier. Wichtig ist, dass die Qualität, der Preis und das Gschmäckle passen.

    Drei Getränkehersteller im Zollernalbkreis

    In meinem Heimatlandkreis gibt es drei Getränkehersteller, zusammen sind sie der Getränkeverbund Trink Regional. Das ist heutzutage übrigens nicht mehr alltäglich. Viele hiesige Brauereien haben den Kampf gegen die Großen aufgegeben, Trendgetränke gibt’s wie Sand am Meer, und die Global Player wirtschaften mit ihrer Macht nicht immer fair.

    S.Pellegrino kommt mir nicht ins Glas

    Auch wenn ich zum Beispiel Nestlé aus Überzeugung boykottiere, hat es bisher nicht dafür gereicht, mein Konsumverhalten hinsichtlich der sonstigen Herkunft von Getränken zu hinterfragen. Wir sprechen bei diesen Produkten schließlich nicht von Massenwasserhaltung, Biermissbräuchen oder Obstversuchen, die einem die Haare zu Berge stehen lassen.

    Wasser, Saft und Bier von hier

    Als ich an jenem sonnigen Vormittag mit den Herren des Getränkeverbunds am Besprechungstisch saß und vorbildlich mein gekühltes Imnauer schlürfte, wurde beim Brainstorming klar, dass #imländle und Trink Regional perfekt zusammenpassen. Bei mir persönlich hat die Erkenntnis etwas länger gedauert. Erst nach den Drehtagen an allen drei Standorten ging mir Leuchte ein Lichtlein auf: Wasser, Saft und Bier ab jetzt für mich privat am liebsten von hier.

    Vielleicht weil ich die Unternehmen, ihre Mitarbeiter und die Produktion besser kennenlernen durfte, vielleicht aber auch, weil nichts gegen und alles für den regionalen Einkauf spricht.

    Warum spricht alles dafür?

    Erst mal habe ich nach meinen Besuchen den Eindruck, dass bei allen drei Herstellern das Betriebsklima extrem gut ist. Das sind drei bodenständige Mittelständler, die in schwäbischer Manier ihren Laden im Griff haben, attraktive Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten schaffen und somit Arbeitsplätze in unserer Region sichern.

    Tradition trifft Zukunft

    Mit dem Trink-Regional-Verbund haben sich drei Traditionsunternehmen zusammengeschlossen, die eine gemeinsame Vision verfolgen: unsere Region zu stärken und mit geballter Power in der Öffentlichkeit aufzutreten. Und das nicht nur bei Marketingaktionen, sondern auch im Sponsoring-Bereich. Lasst uns bei öffentlichen Veranstaltungen und Sportevents mal genauer hinschauen. Mit wachem Blick und ein bisschen mehr Aufmerksamkeit als bisher werden wir rasch erkennen, wie präsent die drei Getränkehersteller und Trink Regional im Zollernalbkreis sind. Diese spendable Unterstützung ist nur möglich, wenn es den Unternehmen wirtschaftlich gut geht. Da zum Nehmen das Geben gehört und so der Kreislauf aufrechterhalten werden kann, ist das mein zweiter wichtiger Grund für meine neu gewonnene Präferenz „Trink von hier“.

    Was im ersten Moment weit hergeholt erscheint, ist mein Grund Nummer drei: der Umweltschutz. Der ist in aller Munde. Wir wissen, dass wir zum Schutz der Natur dringend unser aller Konsumverhalten äußerst kritisch infrage stellen müssen. Da die meisten von uns nicht die Möglichkeit haben, bei Greenpeace oder dem WWF anzuheuern, liegt es nahe, im Kleinen umzudenken. Denn Fakt ist: Die Transportwege regionaler Hersteller sind kurz und damit umweltfreundlich.

    Qualität und Nachhaltigkeit

    Die Qualität, der Preis und das Gschmäckle passen. Die Produktion ist nachhaltig und qualitätsbewusst. Stingel Fruchtsäfte zum Beispiel legt großen Wert darauf, die Äpfel von regionalen Bauern und Privatleuten zu beziehen. Manch einer von euch kennt die Tradition, die eigene Ernte im Herbst bei Stingel abzuliefern. Vielleicht seid ihr in der Vergangenheit sogar selbst mit eurer Kiste in der Schlange gestanden und habt euer Obst in der Produktionshalle abgegeben. Ist doch ein schöner Gedanke, dass es kurze Zeit später abgefüllt in Glasflaschen in den Regalen unserer Supermärkte steht.

    Mir ist’s nicht mehr egal

    Wer ihr noch mehr erfahren möchtet, schaut euch am besten unseren Trink-Regional-Vlog an. Darin blickt ihr mit mir hinter die Kulissen und erfahrt, was mich zum Umdenken bewegt hat. Ich habe die Getränkeproduktion in unserer Heimat zu schätzen gelernt. Natürlich kann es vorkommen, dass ich beim Einkauf mal zu einem anderen Wasser, einem Beck’s oder einem neuen Trendsaft greife. Ich glaube, das muss ich nicht verheimlichen. In Zukunft wird es aber tatsächlich nicht mehr die Regel, sondern die Ausnahme sein. Ich liebe den Geschmack des Imnauer Johannesbeersaft-Schorles, zelebriere die veganen Säfte von Stingel und genieße das gekühlte Radler von Lehner Bier.  Die Vielfalt des Sortiments ist beeindruckend und lässt kaum Wünsche offen.

    Mir ist ein Lichtle aufgegangen und eines muss zum Schluss gesagt sein: Bei unserem nächsten Trink-Regional-Meeting (und nicht nur dann) werde ich heimische Getränke auftischen – von nun an ohne Schummeln und aus tiefster Überzeugung.

    Vielen Dank für die Erfahrung und das damit verbundene „Augenöffnen“, Trink Regional.

     

    In diesem Sinne

    Proscht!

    Eure Petra

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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