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    Wilhelm Heinz – der tollkühne Mann in seiner fliegenden Kiste

    Wilhelm Heinz – der tollkühne Mann in seiner fliegenden Kiste

    Wilhelm Heinz ist ehemaliger Airlinepilot und aktives Mitglied des Luftsportvereins Degerfeld e.V. Wie der sympathische Reutlinger seinen persönlichen Traum vom Fliegen auslebt, was eine Maschine mit dem Namen Louisiana Kid damit zu tun hat und wo ihr die beiden antreffen könnt, erfahrt ihr in unserem Interview.

     

    Wilhelm, wo kommst du her und worauf hast du dich immer am meisten gefreut, wenn du von deiner Arbeit als Airlinepilot nach Hause gekommen bist?

    Ich komme aus Willmandingen und lebe immer noch dort. Am meisten gefreut habe ich mich jedes Mal auf meine Heimat und natürlich auch auf meine Familie.

    Was wolltest du schon immer werden, als du Kind warst, und was machst du jetzt?

    Alles, nur nicht Airlinepilot. Das war selbst als Traum unvorstellbar – und doch bin ich es geworden.

    Welche Bedeutung hat die Fliegerei in deinem Leben?

    Bis ich 16 Jahre alt war, hatte ich keinen Bezug zum Fliegen. Doch heute ist es neben meiner Familie und der Gesundheit mit das Wichtigste.

    Du bist Mitglied des Luftsportvereins Degerfeld. Erzähl mal, was macht der Verein genau?

    Es geht primär um den gemeinschaftlichen Luftsport und die Möglichkeit, ein besonderes Hobby auszuüben. Neben Segel- und Motorflug werden auch Leistungsstreckenflug und Kunstflug angeboten. Das Herz des Vereins bilden aber immer noch die Mitglieder – viele sind schon seit ihrer Jugend dabei.

    An welche Highlights auf dem Degerfeld denkst du immer wieder gerne zurück?

    Auf jeden Fall an meinen allerersten Flug überhaupt, der war 1965 als Fluggast in einer Cessna bei einem Flugtag. Aber ich erinnere mich auch immer wieder gerne an die legendären Flugvorführungen von Marc Mathis oder an die Operation Me 109 Rote Sieben.

    Eine deiner bekanntesten Errungenschaften ist eine Mustang mit dem Namen Louisiana Kid. Was macht sie so einzigartig? Gibt es die Möglichkeit, sie mal aus nächster Nähe zu betrachten?

    Die P-51 ist eines der besten und schönsten Flugzeuge aller Zeiten und historisch eine fliegende Legende. Aus der Nähe begutachten oder sogar mal mit ihr fliegen kann man eigentlich immer nach Absprache.

    Am 25. und 26. August findet das alljährliche Flugplatzfest auf dem Degerfeld statt – was steckt dahinter?

    Im Vordergrund steht die Unterhaltung und die Präsentation sowie Werbung für den Flugsport, bei dem es aber auch um die Finanzierung von Unterhalt und Anschaffung der Modelle geht, um das Fortbestehen des Vereins zu sichern. Dabei tragen jedes Jahr rund 60 Mitarbeiter durch ihre Mithilfe zum Erfolg des Flugplatzfestes bei, sodass wir, als einer der einzigen Vereine dieser Art, alljährlich eine Veranstaltung in diesem Maße ausführen können.

    Wer darf alles zuschauen und mitmachen? Wo gibt es Karten?

    Vom Enkel bis zu den Großeltern ist jeder bei uns willkommen. Karten sowie die Anmeldung für Oldtimer oder die Anreise per Flugzeug findet man direkt auf der Veranstaltungswebsite.

    Zu guter Letzt gibt es hier noch Platz für dich. Was möchtest du auf diesem Wege gerne sagen?

    Fliegen ist ein schönes Geschenk für die Menschheit, welches aber auf ein noch schöneres aufmerksam macht: die Welt, auf und mit der wir leben.

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