Wenn der Wunderfitz nach Frankreich reist

Wenn der Wunderfitz nach Frankreich reist

Falls ihr euch je gefragt habt, wer eigentlich der Wunderfitz ist: Das ist unsere Co-Bloggerin Maya. Wie es sich für einen wahren Wunderfitz gehört, geht sie stets ihrem Wissensdrang nach und schreibt für euch darüber. Jetzt macht sie aber erst mal Urlaub in Frankreich – und berichtet natürlich darüber.

Ein Mann sucht mit einem Metalldetektor nach vergrabenen Schätzen. In der Ferne hört man Kinder lachen. Am Horizont sind die weißen Klippen von Dover auszumachen. Gemächlich schieben sich die Autofähren am Strand vorbei, um dann in der Ferne zu verschwinden.

Und ich? Ich liege hier, vergrabe meine nackten Füße im feuchten Sand und hole mir wahrscheinlich den übelsten Sonnenbrand seit langem. Egal, der ist es allemal wert. Denn es hat verdammt lange gedauert, bis ich hier gelandet bin. In Calais. Wer Petras und meinen Podcast #metropolekannjeder hört, weiß, dass ich eigentlich vorhatte, schon viel früher loszukommen. Leider hat sich die Reise um eine Woche nach hinten verschoben.

Aber das ist Vergangenheit

Das Wichtigste ist doch, dass ich nun endlich an der Atlantikküste von Frankreich bin – und ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schön es hier ist.

In der Nähe von Saint-Valery-sur-Somme, an der Baie de Somme, wohnten wir in einem ehemaligen Schloss mit knarzenden Holzböden und alten Barockmöbeln. Es hätte eindeutig die Kulisse für Rosamunde Pilchers neuesten Schmachtfetzen sein können.

Nach zwei Nächten reisten wir nach Calais. Und ich sage es euch ganz ehrlich: Am ersten Abend war ich schockiert. Die Ortsmitte der 70.000-Einwohner-Stadt war für mich das hässlichste Fleckchen Erde, das ich seit langem gesehen habe. Schmucklose 80er-Bauten ringsum und in jedem davon war ein Restaurant, das mit schrillen Leuchtreklamen auf sich aufmerksam zu machen versuchte. Vom Essen brauche ich gar nicht erst anzufangen, oder?

Ein Touri muss tun, was ein Touri tun muss

Meine Erwartungen an Calais waren so niedrig, dass sie nur übertroffen werden konnten. Doch der Strand – an dem ich jetzt gerade liege – belehrte mich eines Besseren. Kleine weiße Holzhütten säumen die Sandküste. Läuft man weiter Richtung Hafen, kommt man zu einer Strandpromenade. Zwei Kebabbuden reihen sich an eine Pommesbude. In kleinen Holzhütten bieten Verkäufer Schmuck und selbst gestrickte Pullover an. In einer weiteren Bude lässt sich ein Mann den Arm tätowieren, während er auf einen leeren Pappkaffeebecher beißt. Das hört sich alles grauenhaft an, ich weiß. Und doch hat es irgendwie seinen Charme.

Wohin geht die Reise?

Wir bleiben hier noch zwei Tage, dann geht es für uns weiter. Diesmal nach Brügge. Asche über mein Haupt, ich habe den Film „Brügge sehen … und sterben“ nicht gesehen. Vielleicht kann ich das ja während der Fahrt nachholen?

Nichtsdestotrotz werde ich euch auf dem Laufenden halten. So wie es sich für einen Wunderfitz auf Reisen gehört.

 

 

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  • Piercings kann man sich ja inzwischen an jeglichen Stellen stechen lassen - das haben jetzt auch @die_kaecheles rausgefunden 💍
Aber die beiden haben eine ganz besondere Theorie dazu, warum man sich an manch besonderen Stellen piercen lässt 🤣🤣 #imländlecomedy #imländle #comedy #comedyvideos #kächeles #diekächeles #schwaben #schwabe #schwäbisch #schwäbischecomedy #dialekt #lustig #piercings ##piercing ##pierced

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