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    Wir stellen vor: Hobbyfotografen aus dem Ländle

    Fotografie ist heute kein aufwendiges Hobby mehr, sondern absolut alltäglich. Mit der Handykamera scheint das Bildermachen so einfach wie nie zuvor. Umso mehr stechen gute Fotos aus der Masse heraus. #imländle stellt euch die Menschen vor, die hinter der Kamera standen, um diese besonderen Fotografien zu schießen. Einer davon ist der Hobbyfotograf Dieter Schuler.

     

    Dieter, du wohnst in Oberdigisheim. Was gefällt dir an deiner Heimat besonders?

    Am besten gefallen mir die Natur und meine Mitmenschen.

    Welche drei Ausflugsziele würdest du anderen wärmstens empfehlen?

    Meine persönlichen Lieblingsausflugsziele sind zum einen die Höhlen der Schwäbischen Alb – Bärenhöhle, Nebelhöhle – und der Blautopf, ebenfalls mit Höhle, die aber nur Forschern zugänglich ist. Zum anderen mag ich die Aussichtspunkte und Türme auf der Schwäbischen Alb, da gibt es keinen direkten Favoriten. Außerdem gehe ich immer wieder gerne ins Donautal. Da gefällt mir besonders die Gegend zwischen Fridingen und Sigmaringen.

    Du bist leidenschaftlicher Hobbyfotograf. Seit wann? Und wie kam es dazu?

    Ich fotografiere seit meiner Jugendzeit. Zunächst natürlich analog, inzwischen habe ich auf digital umgestellt. Ich experimentiere viel.

    Was begeistert dich an der Fotografie?

    Durch meine Linse kann ich anderen Menschen zeigen, wie ich die Welt und die Natur sehe.

    Welcher bekannte Fotograf oder Künstler inspiriert dich?

    Als erstes möchte ich hier Adolf Ast – ein Meßstetter „Urgestein“ und hervorragender Naturfotograf – nennen. Außerdem bin ich sehr beeindruckt von Christopher Lehmpfuhl, einem Berliner Maler, der eine äußerst ungewöhnliche Maltechnik hat und mit dieser beeindruckende Bilder erschafft. Auch Instagram ist eine schier unerschöpfliche Quelle der Inspiration – tummeln sich dort doch jede Menge hervorragende Fotografen.

    Gibt es besondere Momente, die du bei der Arbeit als Fotograf erlebt hast, an die du dich immer wieder gerne erinnerst? Wenn ja, welche drei fallen dir spontan ein?

    Ich erlebe immer wieder besondere Momente beim Fotografieren, da ich dadurch der Natur und den Menschen näher komme und mit meinen Bildern auch anderen Freude bereiten kann. Ich war und bin viel unterwegs und sehe auf diese Weise Dinge, die einem sonst verborgen bleiben.

    Worauf achtest du, um das perfekte Foto zu bekommen?

    Ich achte immer darauf, meine Motive so scharf und genau wie möglich abzubilden. Im Vordergrund steht aber einfach, etwas zu zeigen, was Freude und Spaß macht.

    Gab es denn auch schon Ausstellungen mit deinen Bildern?

    Zum einen habe ich beim Fotowettbewerb des HGV Meßstetten im Jahr 2016 den ersten Preis gewonnen. Von September 2017 bis März 2018 durfte ich dann im Museum für Volkskunst in Meßstetten eine große Auswahl meiner Bilder unter dem Motto „Jahreszeiten auf der Hochalb“ präsentieren.

    Des Weiteren habe ich drei Diaschauen mit einer Lauflänge von jeweils 40 Minuten erstellt, die ich mit Musik unterlegt habe. Dabei versuche ich, die Musik meinen Bildern anzupassen. Selbstverständlich sind dabei meine Lieblingstitel zu hören, die von Countrymusic bis zu klassischer Musik reichen. Zwei der Diaschauen habe ich schon an mehreren Orten vorgeführt, zum Beispiel bei den Albvereinen Meßstetten und Oberdigisheim und im evangelischen Gemeindehaus Meßstetten. Die dritte Diaschau dreht sich ausschließlich um meinen Heimatort Oberdigisheim und wird dort im Rahmen der 1250-Jahr-Feier zu sehen sein.

    Wie hat es sich für dich angefühlt, eine eigene Ausstellung zu haben?

    Die Resonanz auf die Bilderausstellung war so groß, dass sie zweimal verlängert wurde. Das war natürlich eine große Freude für mich.

    Mit welcher Ausrüstung arbeitest du und was darf bei einer Fotosession nie fehlen?

    Ich arbeite mit einer Nikon P900 Coolpix und einer Nikon D5200. Weiter gehören zur Ausrüstung ein Stativ sowie Taschenlampen. Wenn nötig, werden einige Fotos bearbeitet, in der Regel sind sie aber „Natur pur“. Die Diashows habe ich mit dem Mac-Diaschauprogramm erstellt.

    Welche Menschen sind deine Fans und wen möchtest du warum mit deinen Bildern im Herzen berühren?

    Ich möchte gerne alle, die sich für die heimische Natur und Landschaft interessieren, erfreuen. Des Weiteren möchte ich damit zeigen, dass man sich genau dafür einsetzen muss. Der Natur- und Tierschutz sowie meine Heimat liegen mir sehr am Herzen.

    Im Blogbeitrag dürfen wir einige deiner Bilder bestaunen. Was gefällt dir besonders an der Auswahl?

    Ich wollte einfach einen Querschnitt meiner Arbeiten zeigen. Besonders gefällt mir derzeit mein neuestes Projekt, wozu mich ein Bekannter inspiriert hat: Light Painting – also Malen mit Licht. Das ist sehr spannend.

    Und jetzt Bühne frei für deine Grüße, für Menschen, denen du schon immer mal Danke sagen wolltest.

    Grüßen und danken möchte ich allen, die meine Ausstellung besucht, die Diaschauen gesehen oder mich dazu eingeladen haben. Des Weiteren geht ein besonderer Dank an Hildegard Schade, die Leiterin des Museums für Volkskunst in Meßstetten, und an Thorsten Steidle von der Stadtverwaltung, der ebenfalls an der Organisation beteiligt war, sowie an meine Frau.

     

     

     

     

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