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    Willi Pfaff von Aguardiente – der John Miles aus Dormettingen

    Willi Pfaff von Aguardiente – der John Miles aus Dormettingen

    Willi Pfaff ist leidenschaftlicher Hobbymusiker und mit seiner Band Aguardiente immer wieder auf den heimischen Bühnen anzutreffen. Und wenn Aguardiente auftreten, dann hinterlassen sie einen bleibenden, fast schon legendären Eindruck. Willi plaudert im Interview aus dem Nähkästchen, verrät uns seine Lieblingsplatten und widmet die lieben Grüße am Ende seinen Verflossenen. Ihr merkt schon, lesen lohnt sich.

     

    Willi, was wolltest du werden, als du Kind warst, und was machst du heute?

    Ich wollte ursprünglich Musik studieren. Heute bin ich Immobiliensachverständiger und Musik ist mein Hobby.

    Welche drei legendären Platten sollten deiner Meinung nach in keiner Musiksammlung fehlen?

    Da jeder einen eigenen Musikgeschmack hat, will ich nur meine drei Lieblingsplatten nennen: jeweils The Best of Santana, Procol Harum und Simon & Garfunkel – und als Schmankerl Serge Gainsbourg & Jane Birkins „Je t’aime“.

    Was bedeutet für dich Musik in deinem Leben?

    Seelischen Ausgleich oder um es mit den Worten von John Miles auszudrücken: „In this world of troubles, my music pulls me through.“

    Du selbst spielst in der Band Aguardiente. Für alle, die es nicht wissen, welche Bedeutung hat dieser Name?

    Aguardiente ist spanisch und heißt direkt übersetzt „brennendes Wasser“. Damit ist jedem klar, es handelt sich um Schnaps.

    Wie würdet ihr eure Musik beschreiben?

    Smooth Jazz Fusion. Das ist der englische Begriff für Popmusik, verbunden mit Soul, Jazz, Funk und Rock.

    Die Bandbesatzung variiert. Wer spielt bei euch mit und welche Musikertypen passen zu Aguardiente?

    Ich bin immer noch auf der Suche nach der musikalischen Ausrichtung und experimentiere auch gerne. Das ist der Grund, weshalb wir in den letzten Jahren immer wieder Wechsel in der Bandbesetzung und auch nur wenige Gigs hatten.

    Wo tretet ihr auf und wie erfährt man am besten von eurem nächsten Gig?

    In den letzten Jahren hatten wir Gigs im Zollernalbkreis, vor allem in den bekannten Balinger Locations, die Live-Musik unterstützen: jeweils zwei Mal im Sonnenkeller, Jazzkeller und im Bären; außerdem letztes Jahr auf dem Open-Air „Still Summer“ am Schiefersee Dormettingen. Mittelfristig ist unser Ziel, in überregionalen Locations in Baden-Württemberg zu spielen. Man findet uns bei Facebook und auf unserer neuen Website.

     

    Euer letzter Auftritt war in der Kultkneipe Bären. Für euch war das ein Auftritt der besonderen Art. Warum?

    Weil wir mit Aguardiente das Spiegelbild des Bären-Publikums sind, zumindest was die Altersstruktur betrifft: Im Bären trifft man auf eine Spanne zwischen 18 und 80 Jahren, bei uns immerhin zwischen gerundet 20 und 60. Da treffen Generationen harmonisch aufeinander. Außerdem sind die meisten unserer Bandmitglieder regelmäßig im Bären anzutreffen, man kennt sich also. Als Musiker öffnet man auch seine Seele und lässt das Publikum hineinblicken. Das geht meines Erachtens einfacher, wenn man die Leute nicht so gut kennt.

    Ist eine Wiederholung im Bären geplant? Und wenn ja, wann?

    Wir haben derzeit keine Planung; Aguardiente ist für mich immer noch ein Projekt und es ist spannend, die Entwicklung teilweise beeinflussen zu können, aber nicht vollständig. Die Wege des Herrn werden uns sicher auch wieder in den Bären führen.

    Zu guter Letzt an dieser Stelle Bühne frei für deine besten Wünsche. Wem wolltest du schon immer mal Danke sagen und auf diesem Wege ein nettes Grüßle hinterlassen?

    In der Tat wollte ich mich schon immer mal bei all meinen Ex-Freundinnen bedanken, ohne sie explizit beim Namen nennen zu müssen, da die Namen allmählich verblassen. Aber statt einem Menschen zu danken, würde ich an dieser Stelle gerne noch einmal John Miles zitieren: „Music was my first love, and it will be my last …“

     

     

     

     

     

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