Kurz nachgedacht: Liebesmaien – gibt’s euch noch?

Kurz nachgedacht: Liebesmaien – gibt’s euch noch?

Das Maibaumstellen ist eine Tradition, die #imländle zelebriert wird. Symbolisch bringt der Baum, der in der Freinacht mit Bier am Feuer bewacht und gefeiert wird, den Wohlstand und den Zusammenhalt in der jeweiligen Gemeinde zum Ausdruck.

Besonders schön finde ich jedoch den Brauch der Liebesmaien

Ihr wisst schon, die kleinen Bäumchen, die die jungen Männer ihrer Liebsten als Liebesbeweis aufs Hausdächle stecken. Als wir jung waren (ich hätte nie gedacht, dass ich das jemals so schreiben würde), war der romantische Brauch gang und gäbe. Ich kann mich erinnern, dass wir Mädels am frühen Morgen nach der Freinacht aus dem Haus sprangen und erwartungsvoll auf die Regenrinne spähten. Manch eine hatte Glück, die anderen gingen leer aus. Entweder weil es gerade keinen Verehrer gab oder weil der Langzeitfreund am Lagerfeuer beim großen Baum verhockt war.

Ich bin mir nicht sicher, ob der Brauch heute noch gelebt wird

Vielleicht habe ich den Blick dafür verloren, oder die jungen Leute schicken die Maibäumle mittlerweile per WhatsApp hin und her. Bei dem Gedanken könnte ich aufs Dach steigen, denn angesichts dieser digitalen Vorstellung geht mein Sinn für Romantik flöten. Darum möchte ich glauben, dass es die waghalsigen Maimänner immer noch gibt. Ich werde Ausschau nach den Bäumle halten.

Habt ihr schon ein Bäumle entdeckt?

 

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