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    Irgendwo im Nirgendwo. Markus über seine Erfahrungen in inoffiziellen Flüchtlingcamps

    Markus lebt und arbeitet in Reutlingen. 2015 hat er gemeinsam mit seiner Frau und einer guten Freundin den Verein 3 Musketiere Reutlingen e. V. gegründet. Der Verein leistet akute Nothilfe in sogenannten inoffiziellen Flüchtlingcamps. Markus hat in den vergangenen zwei Jahren 21 Hilfsmissionen geplant und durchgeführt. In unserem bewegenden Interview erfahrt ihr mehr über den Verein, Markus’ Begegnungen und seine Beweggründe.

     

    Markus, du lebst und arbeitest in Reutlingen. Seit wann bist du hier?

    Oh, ich bin hier geboren und aufgewachsen. Während des Studiums hat es mich in diverse andere Städte verschlagen. Auch durch den Beruf bin ich viel rumgekommen. Aber seit 1992 bin ich quasi durchgehend hier.

    Wenn du an deine Kindheit zurückdenkst, was waren die schönsten Momente, an die du dich erinnern kannst?

    Das Spielen mit den anderen Kindern. Ich habe es geliebt, Verstecken zu spielen. Den ganzen Tag draußen auf Wiesen und in den Wäldern zu sein war einfach herrlich.

    Hast du Lieblingsbücher? Wenn ja, welche?

    Leider habe ich nicht so viel Zeit zum Lesen. Mein „Haupthobby“ ist ja die Landschaftsfotografie. Dennoch lese ich gerne mal ein gutes Buch. Zuletzt habe ich „Wer den Sturm sät“ von Michael Lüders gelesen. Ich mag aber auch gerne Henry Miller und Franz Kafka.

    Du selbst schreibst mit deinem Einsatz für andere Geschichte: Du bist bei dem Verein „3 Musketiere Reutlingen e. V. – Hilfe für Flüchtlinge“ aktiv. Wie und wann ist der Verein entstanden?

    Das halte ich für übertrieben. Ich mache nur, was ich kann und als meine Pflicht ansehe. Die Idee zu dem Verein hatten wir im Sommer/Herbst 2015. Als wir die vielen Bilder der Menschen auf der Balkanroute gesehen haben, war uns klar, dass wir etwas tun und uns aus unserer Komfortzone herausbewegen müssen. Wir waren damals zu dritt – ich, meine Frau Betül und Claudia, eine Freundin –, daher auch der Name. Nach einiger Recherche und etwas Netzwerken war schnell klar, dass wir direkt vor Ort, also in den Hotspots, akute Nothilfe leisten möchten.

    Was macht ihr genau?

    Das ist inzwischen irre vielfältig geworden. Am Anfang haben wir vor Ort mit dem Notwendigsten wie Lebensmitteln geholfen. Heute haben wir mehrere humanitäre Hilfsprojekte, die wir selbst entwickelt haben und die wir permanent betreuen und weiter voranbringen. Direkt an der syrischen Grenze helfen wir den Menschen in den inoffiziellen Camps mit Lebensmitteln, Baumaterialien für Zelte, Öfen, Brennholz, Decken oder Matratzen – gerade jetzt im Winter. Wir versuchen, vorher möglichst viele Spenden zu generieren, und besorgen die Hilfsgüter dann direkt vor Ort.

    Den Bedarf dafür eruieren wir vorab mit unseren Partnerorganisationen und den Ansprechpartnern vor Ort. So können wir sicherstellen, dass alle Spenden auch bedarfsgerecht eingesetzt werden und dort ankommen, wo sie sollen. Nämlich bei den Menschen in Not.

    Wir sind an Europas Grenzen immer wieder so was wie die „Notfeuerwehr“

    Dank unserer guten Vernetzung erreichen uns immer wieder Hilferufe aus den unterschiedlichsten Regionen Europas, zum Beispiel aus Griechenland, Italien, Serbien oder Frankreich. Dort fahren wir dann kurzfristig für einige Tage hin und bringen Zelte, Schlafsäcke oder Decken, helfen in der „Feldküche“ und besorgen Lebensmittel.

    Wir haben aber auch ein Hilfsprojekt hier in Reutlingen: Gemeinsam mit einem befreundeten Verein helfen wir Obdachlosen.

    Wie oft bist du im Ausland unterwegs, um zu helfen?

    Ziemlich oft. In den vergangenen zwei Jahren habe ich insgesamt 21 Hilfsmissionen geplant und durchgeführt. Meistens in einem Team von 2 bis 4 Personen, einige Male aber auch alleine.

    Wie sind die Zustände in den Lagern? Wie können wir uns das vorstellen?

    Die Menschen dort besitzen so gut wie nichts mehr. Sie haben alles zurückgelassen oder auf der Flucht verloren.

    Sie leben in einfachen Zelten aus Plastikplanen

    Ungefähr die Hälfte davon sind Kinder. Insgesamt leben in der Türkei ca. 4 Millionen Geflüchtete. Wir betreuen mit unserem Projekt derzeit sieben Camps und ca. 5.000 Menschen.

    Einige wenige haben die Chance, dort in der Landwirtschaft auf den Feldern zu arbeiten. Sie verdienen allerdings maximal 4–5 € pro Tag für 12 Stunden Arbeit täglich. Viele bekommen noch nicht einmal das, sondern nur Essensmarken oder eben das, was auf den Feldern wächst. Folglich ist ihre Ernährung extrem einseitig.

    Trotzdem teilen die Menschen dort das wenige, was sie haben, mit uns. Wir werden grundsätzlich zum Tee eingeladen und mindestens einmal auch zum Essen. Dann legen mehrere Familien zusammen und bereiten uns ein richtiges Festmahl zu. Letztens wurde uns berichtet, dass es 5 Monate her war, seit sie das letzte mal Fleisch gegessen hatten. Es gab Hühnchen an diesem Tag.

    Eines der ganz großen Probleme ist der Zugang zu frischem und sauberem Wasser

    Manche der Camps müssen Wasser vom nahegelegenen Fluss holen, um zu kochen oder sich zu waschen. Entsprechend schlecht sind die hygienischen Bedingungen. Viele der Kinder leiden an Magen-Darm-Erkrankungen. Auch Hautausschläge und Entzündungen durch Moskitostiche machen vielen zu schaffen. Das Thema Wasser ist eines unserer zentralen Themen für dieses Jahr.

    Was passiert in Izmir, wie seid ihr dort aktiv?

    Viele der Geflüchteten suchen ihr Glück im urbanen Umfeld von Adana oder auch Istanbul. Dort entstehen dann richtige Favelas, wie man sie von Rio de Janeiro kennt. So auch in Izmir. Dort gibt es einen Stadtteil namens Basmane, in dem ca. 150.000 Geflüchtete leben. Die meisten stammen aus Syrien.

    Viele der Frauen dort sind alleine und ohne Schutz. Ihre Männer sind im Krieg gefallen oder gelten als vermisst

    Diese Frauen sind meist junge Mütter von 2 bis 3 Kindern. Manche haben weitere Kinder in Obhut genommen, etwa die ihrer Schwester. Manche leben auf der Straße oder müssen unerschwingliche Mieten für heruntergekommene Unterkünfte bezahlen. Leider treibt das dann manche Frau aus der Not in die Prostitution.

    Dem wollen wir entgegenwirken. Wir wollen diesen Frauen helfen, ihre Würde zurückzuerlangen

    Wir haben dann in Izmir gemeinsam mit einer Partnerorganisation ein Community Center für diese Frauen und ihre Kinder gegründet. Inzwischen betreiben wir dort eine kleine Schule für die Kinder und die Mütter sowie eine Küche, aus der wir ca. 80 warme Mahlzeiten kostenlos ausgeben, auch für die türkische Nachbarschaft, Ältere und Kranke. Es gibt dort ein Day-Care, einen kleine Shop für Kleidung, einen Infopunkt, wo wir bei bürokratischen Themen helfen, sowie einen Physiotherapeuten und eine Psychologin, die dort für die Kinder eine Traumatherapie anbietet.

    Ganz wichtig ist auch unser Nähprojekt „BOUNDLESS“ (Grenzenlos). Dort finden inzwischen 9 syrische Frauen und ein Schneidermeister Arbeit; sie können so selbstständig ihr Leben gestalten und ihre Würde zurückerlangen. Die Frauen produzieren Taschen und Rucksäcke, die wir unter dem Label BOUNDLESS vertreiben. Der Erlös fließt zu 100 % zurück in das Projekt und kommt so den Frauen zugute.

    Unter www.boundless-textiles.org gibt es viele Infos zu dem Projekt und auch einen Onlineshop. Wer also „Grenzenlos“ shoppen und gleichzeitig Gutes tun möchte, der ist herzlich willkommen.

    Wie geht es dir dabei, wenn du das Leid vor Ort hautnah miterlebst?

    Das ist extrem unterschiedlich und mit einer emotionalen Achterbahnfahrt zu vergleichen. Da ist zum einen diese furchtbare Gesamtsituation, diese vielen Menschen, die alles aufgeben mussten, all die vielen Kriege auf dieser Erde und andere Fluchtursachen wie Dürre und Hunger. Das ist so schwer zu verstehen.
    Die vielen Kinder, die dort ohne Perspektive heranwachsen. Viele sind traumatisiert und bräuchten dringend Hilfe. Das ist eine verlorene Generation. Was soll nur aus ihnen werden?

    Wenn man lange Zeit mit diesen Menschen verbringt, dann entwickeln sich Freundschaften, man baut gegenseitiges Vertrauen auf. Dann erzählen sie einem ihre Geschichte.

    Es sind die Einzelschicksale, die bewegen

    Es gibt aber auch schöne Momente, zum Beispiel,  wenn die Leute uns einladen und das wenige, was sie haben, mit uns teilen. Die Freude, uns wiederzusehen, das Lachen der Kinder, wenn wir mit ihnen spielen. Das alles ist oft nicht leicht.

    Welche drei Erfahrungen und Begegnungen fallen dir just in diesem Moment ein, die dein Herz besonders berührt haben?

    Da war einmal ein kleiner Junge, etwa drei Jahre alt, in einem der Camps

    Wir hatten medizinische Mitarbeiter in unserem Team, die festgestellt haben, dass der Junge wohl einen Gewebedurchbruch an der Leiste hatte und dass ein Stück seines Darms in den Hoden gerutscht war. Sein Hoden war so groß wie ein Tennisball und der Junge hatte Schmerzen. Das hätte dringend operativ behandelt werden müssen. Hätte sich der Darm verschlungen, wäre der Junge gestorben. Ich habe mich immer um ihn gekümmert und wir waren auch zweimal bei einem Arzt. Leider ohne Erfolg. Wir mussten irgendwann abreisen und ich weiß bis heute nicht, was aus dem Jungen geworden ist, ob er noch lebt und ob es ihm gut geht.

    In Izmir haben wir über ein Jahr lang eine junge Mutter mit drei kleinen Kindern betreut

    Sie war selbst psychisch instabil und stark traumatisiert und konnte sich nur schlecht um die Kinder kümmern. Das ging so weit, dass die Kinder oft viele Stunden ohne Wasser und Essen alleine blieben. Wir mussten dann reagieren und das ansässige Amt einschalten. Es hat die Kinder von der Mutter getrennt. Das hat unglaublich wehgetan, war aber zum Wohle der Kinder das Beste.

    Erst bei meiner letzten Reise an die syrische Grenze vor zwei Wochen begegnete ich einem kleinen Jungen von etwa fünf Jahren. Es war dort gerade Winter mit ca. 0–5 Grad.

    Der Junge schleppte ein riesiges Stück Holz, das er kaum tragen konnte und immer wieder absetzen musste

    Er hatte keine Schuhe an. Der Boden war kalt und matschig. Wir haben ihn gefragt, was er da macht. Er antwortete, dass er Holz für seine kleine Schwester sammelt, damit sie nicht frieren muss. Zwei Tage später haben wir sechs Tonnen Brennholz in das Camp gebracht.

    Welchen Gefahren sind die Flüchtlinge auf ihrer Route ausgesetzt? Wer ist am stärksten gefährdert und warum?

    Da sind unzählige Gefahren, die wir uns kaum vorstellen können

    Angefangen im eigenen Land Richtung Grenze zur Türkei. Dort sind viele unterschiedliche Gruppierungen, die einzelne Gebiete kontrollieren, die über Checkpoints passiert werden müssen. Das allein ist schon das reinste Glücksspiel und enorm gefährlich. Das Passieren der Grenze zur Türkei und das Ausgeliefertsein an die Schlepper birgt ein weiteres großes Risiko auf der gesamten Reise. Ein unvorstellbares und tödliches Risiko gehen die Menschen ein, die in Schlauchbooten das Mittelmeer überqueren. Die Angst dabei ist kaum auszuhalten, und sie ist zu spüren, wenn sie dann endlich wieder Festland erreichen. Viele schaffen es leider nicht.

    Selbst auf der Route über den Balkan oder durch Italien setzen sich die Fliehenden wegen der geschlossenen Grenzen zahlreichen Gefahren aus. Sei es, dass sie von ungarischen Grenzern erwischt und gefoltert werden oder dass sie im Winter im Wald übernachten müssen, wo sie erfrieren könnten.

    Gibt es Momente, in denen du aufgeben möchtest? Was hält dich davon ab?

    Ja, die gab und die gibt es. Menschen in großer Not, die täglich ums Überleben kämpfen müssen, sind nicht immer ehrlich und aufrichtig. Wenn du das mitbekommst, tut es unglaublich weh und ist extrem enttäuschend. Mit diesen Enttäuschungen zurechtzukommen ist nicht immer einfach.

    Ich packe dann all meine Empathie zusammen und versuche niemanden zu verurteilen

    Dann versuche ich mir vorzustellen, was diese Menschen alles erlebt und gesehen haben, was ich meist gar nicht kann, und dann vergebe ich. Vielleicht würde ich in solch einer Situation auch so handeln.

    Wie kann man euren Verein unterstützen?

    Oh, auf ganz vielfältige Weise. Am meisten sind wir auf Spenden angewiesen, um Sachgüter vor Ort kaufen zu können. Die Kosten für die Reisen tragen unsere ehrenamtlichen Mitglieder und Helfer alle privat.

    Sachspenden sind leider ungeeignet

    Es ist nahezu unmöglich für uns, größere Mengen Sachgüter in die Türkei oder nach Serbien einzuführen. Außerdem sind diese Sachen dort meist deutlich billiger, als allein der Transport mit Zoll und Steuer kosten würde. Am besten ist uns also mit Geldspenden oder durch den Kauf unserer BOUNDLESS-Rucksäcke geholfen. Wir suchen auch noch Vertriebspartner oder Shopbesitzer, die sich vorstellen können, unsere Produkte in ihrem Laden zu verkaufen.

    Gerade jetzt suchen wir außerdem Sponsoren und Unterstützer für unser Open-Air-Benefiz-Festival „Music 4 Humanity“, das dieses Jahr zum zweiten Mal im schönen Reutlinger Stadtgarten stattfinden wird. Mehr Infos dazu gibt es hier.

    Warum, denkst du, riskiere ich, einen Shitstorm auszulösen, wenn ich über euer Hilfsprojekt berichte?

    Zum einen erleben wir das auch gelegentlich auf unserer eigenen Seite. Nicht alle finden gut, was wir machen. Manche haben Angst vor Fremdem oder sind grundsätzlich rassistisch eingestellt. Manche sind der Meinung, man sollte sich erst mal um arme Menschen hier in Deutschland kümmern. Was wir ja auch tun. Dennoch sind wir der Meinung, dass dort die Not so groß ist, dass es unsere Pflicht ist, diesen Menschen, die dort regelrecht gestrandet sind, zu helfen und ihnen zu zeigen, dass sie nicht vergessen sind.

    Wie siehst du die aktuelle Flüchtlingspolitik?

    Schwierige Frage. Ich glaube, um darauf detailliert eingehen zu können, reicht der Platz in deinem Blog nicht aus. Knapp formuliert bin ich aber der Meinung, dass es nicht der richtige Weg ist, Fluchtursachen zu bekämpfen, indem wir Milliardenbeträge ausgeben, um Sicherheitszäune quer durch die Sahara oder Mauern entlang von Grenzen zu bauen. Das ist definitiv der falsche Weg. Dieses Geld könnte viel effektiver eingesetzt werden und allen Menschen zugute kommen. Auch hier bei uns.

    Wer kann euch bei euren Hilfsaktionen begleiten und darf ich (Petra) mal mit?

    Grundsätzlich kann jeder bei uns als Volunteer mitfahren. Natürlich muss vorher ein persönliches Gespräch geführt werden. Nicht jeder ist für so eine Reise geeignet. Wir freuen uns aber über jeden, der interessiert ist und dem Menschen in Not nicht egal sind.

    Natürlich darfst du mal mitkommen. Ich würde mich sogar sehr darüber freuen.

    Ganz zum Schluss ist hier noch Platz für dich. Wem möchtest du auf diesem Wege danke sagen? Bühne frei!

    Bedanken möchte ich mich in erster Linie bei allen, die an unsere gute Sache glauben und uns auf so vielseitige Weise unterstützen. Bei allen Unterstützern, Volunteers, Ehrenamtlichen, Sponsoren, Spendern, Medien, bei Freunden und Familie. Natürlich bei all den tapferen Musketieren, die sich so unermüdlich für die gute Sache engagieren. Inzwischen sind wir schon 19 geworden. Ohne jeden Einzelnen wäre all das nicht möglich.

    Und natürlich bei meiner Betül, die mir immer den Rücken stärkt, mich inspiriert, aber auch kritisiert. Ohne ihren Zuspruch würde ich heute dieses Interview nicht mit dir führen!

    Danke auch an all die vielen Helfer, die Menschen beistehen, die in Not sind. Egal ob in der Familie oder in der Nachbarschaft, ob an Europas Grenzen oder weit entfernt: Menschen brauchen einander, und ich bedanke mich bei all denjenigen auf der ganzen Welt, denen andere Menschen nicht egal sind, die aus Mitgefühl, Empathie und Liebe handeln. Das ist es, was dieser Planet braucht. Wenn wir nicht aufeinander achtgeben, wer tut es dann?

     

     

     

     

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