Adventsgedicht

Adventsgedicht

Das Adventsgedicht, geschrieben von der Balingerin Claudia Käfer, wird euch von der Schreinerei Dreher aus Grosselfingen präsentiert. Über das Leben des Schreinermeisters Marcus Dreher hat Petra die Story Ein Mensch, der Möbel und Mut macht geschrieben. Seinen persönlichen Weihnachtsgruß findet ihr unter dem Adventsgedicht. Und nun genießt die kleine Auszeit und den Advent #imländle.

 

Advent

Was kommt denn an in der dunklen Zeit?
Wenn die Lichter erleuchten, ist alles bereit!
Doch bereit wofür – Kinderwangen erglühen,
alles strebt, alles bebt zum Feste hin?

Das Glitzern, das Funkeln, das Duften, das Schmecken,
das Lauschen, das Singen, das Sinneerwecken,
das Lärmen, das Zagen, das Stillsein und leise
betört uns eine sehr heilige Reise.

Berührt unser Selbst, sich wiederholender Klang
vom Aufbruch, vom Warten, von Freiheit und Zwang,
vom Hoffen, vom Zagen, von Mut und ganz leise
beschwingt und in ganz eigener Weise.

Advent meint die Ankunft der Hoffnung auf Erden,
Sterne und Funken und Töne – Gebärden
unendlichen Trosts in einem friedlichen Kind,
das uns Freude und Klarheit und Wonne schenkt.

Geduld spendet Zeit und heiligt das Warten
auf zarten Schimmer des himmlischen Gartens.
Advent ist wichtig: ankommen – verweilen
und wirkliche Ankunft miteinander teilen.

 

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