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    Unser beeindruckender Waldtag mit Rau

    Hinter jedem #imländle-Beitrag stecken viel Planung, Zeit und Leidenschaft. Darum ist gewerbliches Storytelling wie dieses kostenpflichtig.  Die Themen werden mit Bedacht und verantwortungsvoll gewählt. Egal ob bezahlt oder nicht, der #imländle-Stoff ist immer authentisch und mit viel Herzblut geschrieben und gedreht. An dieser Stelle herzlichen Dank für das Vertrauen und die spannenden Erfahrungen, liebes Team von der Rau GmbH.

     

    Über Werkbänke, Waldarbeiter und philosophische Erkenntnisse: Wir nehmen euch mit in die heimischen Wälder. Ihr begleitet Joachim Rau und die Mühlheimer Waldarbeiter bei ihrer Arbeit und erfahrt, was unserer Videoreporterin Stefanie die Tränen in die Augen getrieben hat.

     

    Ich war im Wald. Nicht zum Spazierengehen, sondern um Joachim Rau bei seiner Arbeit zu begleiten. Der ist öfter in den Wäldern unserer Heimat unterwegs. Zum Holz-Shopping. Das Holz braucht die Firma Rau, um ihre Arbeitsplatzeinrichtungen herzustellen. Wie die Herstellung funktioniert, weiß ich – ich durfte im Sommer einen Tag in der Produktion mitarbeiten. Seither fühlt sich Rau extrem gut nach „meine Kollegen“ an. Ihr habt die Story verpasst? Schaut euch den Vlog Tausche Laptop gegen Pulverpistole an.

    Jetzt aber zurück in den nebeligen Herbst.

    Denkt ihr darüber nach, wo das Holz in eurer Hütte herkommt?

    Bis zu meinem Waldausflug habe ich mir reichlich wenig Gedanken über den Ursprung von Möbeln, geschweige denn Werkbänken gemacht. Überlegt ihr euch, wenn ihr auf einem Stuhl oder am Esstisch sitzt, vor dem Kleiderschrank steht oder an der Werkbank lehnt, wo das Holz herkommt, das in eurer Hütte steht?

    Ich habe nie darüber nachgedacht. Seit meinem Ausflug mit Joachim Rau hat sich das geändert

    Auf der Fahrt nach Kolpingen erzählt der Balinger, dass er die Forstbesuche immer im Herbst macht. Vor allem deshalb, weil in diesen Monaten die Bäume gefällt und ausgeliefert werden. Im Frühjahr und Sommer ist der Wald zu stark bewachsen, das ist hinderlich beim Sägen. Im Winter schneit der Schnee dazwischen, außerdem können die Waldwege gefährlich glatt werden. Darum ist der Abtransport bei Minus-Temperaturen äußerst schwierig und der Herbst die beste Jahreszeit.

    Über die Hälfte des Tuttlinger Landkreises ist Wald

    Ich find’s gut. Die bunte Jahreszeit gibt den Wäldern im Landkreis Tuttlingen ein besonderes Flair. Habt ihr gewusst, dass die Hälfte der Fläche des Landkreises bewaldet ist? Auf über 36.700 Hektar wächst Holz. Der Holzvorrat beträgt über zwölf Millionen Festmeter (vergleichbar mit Kubikmetern). In einem Jahr wachsen 275.000 Festmeter (fm), davon werden jährlich 250.000 geerntet. Was mich fast vom Holzhocker haut: Um die Ernte eines Jahres abzutransportieren, braucht es 10.000 Lkw-Ladungen.

    Das Unternehmen Rau ordert heuer aus dem Landkreis Tuttlingen in Summe 1000 fm Buchenstammholz

    Den Forst von Mühlheim besucht Joachim Rau weniger wegen des Flairs. Er sieht sich die Stämme an, verhandelt den Preis und, ganz wichtig, pflegt den persönlichen Kontakt. Letzteres fällt mir bei dem Team, das wir im Wald kennenlernen, recht leicht. Thomas von der kommunalen Holzverkaufsstelle Tuttlingen und Revierleiter Sebastian erklären uns mit einer Engelsgeduld, wie das mit dem Holzfällen funktioniert. Wann die Stämme wie markiert werden, warum zügig abtransportiert werden muss und welche Merkmale die Qualität des Holzes ausmachen.

    Im Wald herrscht friedliche Ruhe

    Thomas’ Hündin Donna, die stolze 16 Jahre auf dem Buckel hat, ist mit von der Partie. Kennt ihr einen Hund, der so alt ist? Ob das der Frieden, die Luft und die Ruhe der Wälder sind? Auf mich wirkt der Ausflug jedenfalls extrem befreiend. Weit weg vom Menschentrubel, der Witterung ausgesetzt und mitten in der Natur, passt man sich ihr an. Das scheint auch für unseren Körper und Geist gesund und der natürlichste Weg des Lebens zu sein.

    Mit dieser Erkenntnis verspüre ich Neid, als ich die Forstwirte Mario und Werner kennenlerne und sie bei ihrer Arbeit beobachte

    Wir haben Glück, Mario bereitet die Fällung einer Fichte vor. Aus sicherem Abstand werde ich das erste Mal in meinem Leben Zeuge, wie ein Baum dieser Größe mit voller Wucht auf den Waldboden donnert. Es ist ein lautes und kurzes Spektakel. Danach kehrt wieder Ruhe ein. Videoreporterin Stefanie, deren Emotionsausbrüche äußerst überschaubar sind, erzählt mir auf der Heimfahrt, wie sie in diesem Moment Tränen in den Augen hatte: „Wenn 140 Jahre binnen Sekunden auf den Boden knallen, und das mit einer Kraft, die unbeschreiblich ist, sollten wir wichtigen Menschen schleunigst überlegen, wie wichtig unsere Alltagshetze ist.“

    Mit dreckigen Schuhen und philosophischen Einsichten kehren wir in den Trubel und in unsere Wegwerfgesellschaft zurück

    Das Thema lässt mich nicht los. Ich überlege, warum die Arbeit im Wald eine besondere ist. Ich glaube, es liegt daran, dass die Menschen in der Natur arbeiten und wirklich nachhaltiges Wirtschaften praktizieren. Die regionale Wertschöpfung wie mit der Firma Rau macht dabei sicherlich am meisten Spaß. Bei allem, was sie tun, schätzen sie den Wert ihrer Wälder, die ihnen den natürlichen Bau-und Werkstoff Holz liefern. Das fühlt sich sinnvoll und gut an. Ich für meinen Teil weiß jetzt:

    Da also kommt das Holz in unseren Hütten her

    Aus einem Wald von einem Baum, der meist über 140 Jahre auf dieser Welt lebt. Wir sollten uns ein Beispiel an Thomas, seiner Crew und der Rau GmbH nehmen und Wertschätzung und Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert geben.

     

    Wollt ihr unseren Tag noch mal miterleben? Dann schaut euch die Snapchat-Aufnahmen von unserem Waldausflug an:

     

     

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