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Balinger Streetart: Junge Kunst

Balinger Streetart: Junge Kunst

Streetart Ausstellung Balingen I Sarah, Anastasia, Olivia, Laura und Lilian I Kunstkasten BIzerba Waage

Willkommen zur Streetart-Ausstellung

 

In Balingen zieren bunte Kunstkästen die grauen Straßen. In der Streetart-Onlineausstellung #imländle erfahren wir mehr über die Künstler und ihr Schaffen. Wer die Vernissage verpasst hat und mehr über die Hintergründe des Kunstprojekts erfahren möchte – einfach hier entlang.

Mit diesem Beitrag spazieren wir zu einem Kunstkasten, der anlässlich des 150-jährigen Jubiläums von Bizerba gestaltet wurde.

Die Künstler sind fünf Mädchen: Sarah, Anastasia, Olivia, Laura und Lilian. Sie sind in Jungen Werkstatt der Jugendkunstschule Balingen  aktiv, die sich am Projekt Freundliches Balingen beteiligt.

Olivia, Laura und Lilian sind alle 13 Jahre alt. Die jungen Künstlerinnen  erzählen, wie sie ihren Kasten gestaltet haben und welche Rolle die Kunst in ihrem Leben spielt.

 

Foto: Bernhard Jung

 

Welches Motiv zeigt euer Kasten? Was hat euch inspiriert?

Olivia: Wir haben für Bizerba einen Kasten gemacht mit unserer Gruppe. Auf dem Kasten ist eine Waage, die das diesjährige 150. Jubiläum zeigt, mit lauter knuddeligen kleinen Tieren.

Laura: Unser Kasten zeigt eine alte Waage mit verschiedenen Tieren. Mich hat Bizerba inspiriert.

Lilian: Unser Kasten zeigt eine einfache Waage mit einem Gewicht auf der einen Seite und einem Flamingo auf der anderen. Es sind auch ein weißer Hase und ein Bär zu sehen. Unten sieht man außerdem noch Augen. Inspiriert haben uns der Standort vor Bizerba und das Jubiläum.

 

stromkasten_junge_werkstatt

 

Was bedeutet Kunst für euch?

Olivia: Ganz viel! In Kunst kann man alles ausdrücken! Alles, was man nicht sagen kann/will, kann man über die Kunst ausdrücken.

Lilian: Für mich bedeutet Kunst sehr viel, vor allem aber komme ich dabei zur Ruhe und kann mich entspannen.

Laura: Sehr viel.

 

Foto: Bernhard Jung

 

Vielleicht mögt ihr noch ein wenig von euch erzählen: Was interessiert euch, was macht ihr gerne? Vielleicht habt ihr auch eigene künstlerische Projekte? Wir freuen uns, wenn ihr sie mit uns teilt.

Lilian: Ein Projekt dieses Halbjahr ist der diesjährige Kunstwettbewerb „Freundschaft ist bunt!“ von der Volksbank. Am meisten interessieren mich jedoch Pferde, ich reite auch, und für mich ist es immer eine Herausforderung, welche zu zeichnen. Mich mit Pferden zu beschäftigen und zu zeichnen/malen sind meine Lieblingsbeschäftigungen.

Laura: Ich turne, male und spiele gerne Klavier. Ich bemale noch einen Stromkasten, aber alleine. Das habe ich geschenkt bekommen und ich habe mich sehr darüber gefreut.

Olivia: Ich interessiere mich viel für Kunst, ich glaube, das liegt auch daran, dass ich schon sehr früh angefangen habe, die Bilder in meinem Kopf auf Papier zu bringen. Mit Kunst kann man viel sagen, was man mit Worten nicht sagen kann, und jeder sieht Kunst anders! Ich lese sehr viel! Die Bücher bringen mich auf viele Kunstideen. Meine Mama und mein großer Bruder haben auch viel mit Kunst zu tun. Mein Bruder hat selbst einen eigenen Kasten und seine Freunde auch. Wir haben die Idee, dass er und ich auch einen gemeinsamen Kasten machen wollen, das würde viel Spaß machen.

 

 

 

Der Standort

balingen

 

 

 

 

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  • Kurz nachgedacht: Frauen

Früher diente die Weiberfasnet dazu, dass den Frauen für einen Tag die Macht zugestanden wurde

Den Ursprung findet man im Mittelalter. In jener Zeit galt der Tag als eine verkehrte Welt. Wenn man bedenkt, dass Frauen den Männern untergeordnet waren und diese die Geschlechtsvormundschaft über sie ausübten, war der Tag für alle schräg.

Unabhängig davon, wollte das weibliche Geschlecht mehr

Die Wurzeln der Frauenbewegung in Deutschland sind bis weit in das 19. Jahrhundert zurückzuführen. Im Jahre 1918 wurde das Wahlrecht für das vermeintlich schwächere Geschlecht eingeführt. Was jedoch nicht bedeutete, dass die Damen im Alltag die zahlreichen Grenzen überwunden hatten. Das Entscheidungsrecht in allen Eheangelegenheiten, über das Vermögen und darüber, ob die Frau einen Beruf ausüben durfte, lag beim Mann.

Unter Hitler hatten die Weiber primär eine Aufgabe: Mutter sein

Nach Ende des NS-Regimes entstand im Parlamentarischen Rat (dank einer wunderbaren Frau namens Elisabeth Selbert), die Formulierung „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“. Im Bundestag verabschiedet wurde der Artikel 117 erst im Jahr 1957.

Und jetzt kommt es: Lediglich drei Jahre vor meiner Geburt – im Jahre 1977 – wurde im Gesetz die Hausfrauenehe durch das partnerschaftliche Prinzip ersetzt

Endlich durften Frauen ein Konto eröffnen oder arbeiten gehen, ohne die Einwilligung ihrer „besseren Hälfte“. Das alles und viel mehr ist ein großes Thema bei imländle.de wert. Bald mehr. (Petra)

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